Iba sucht Chan­cen für den länd­li­chen Raum

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - GENUSS -

Die In­ter­na­tio­na­le Bau­aus­stel­lung Iba gilt in Deutsch­land als ein In­stru­ment zu­kunfts­wei­sen­der Stadt­pla­nung und des Städ­te­baus. Die Iba Thü­rin­gen Gm­bH wur­de 2012 auf Be­schluss der Thü­rin­ger Lan­des­re­gie­rung ge­grün­det. Der Frei­staat Thü­rin­gen ist ein­zi­ger Ge­sell­schaf­ter. Die Fi­nan­zie­rung er­folgt im We­sent­li­chen durch Haus­halts­mit­tel des Frei­staa­tes, Iba-Pro­jek­te ge­nie­ßen ei­ne Vor­rang­för­de­rung im Frei­staat.

2013 ging die Iba Thü­rin­gen an den Start, sie ist auf zehn Jah­re aus­ge­rich­tet und hat „Stadt­Land“zu ih­rem The­ma ge­macht. Da­mit nimmt sie die klein­tei­li­ge Sied­lungs­struk­tur des Frei­staa­tes zum Aus­gangs­punkt und legt den Fo­kus auf die Wech­sel­wir­kun­gen von Stadt und Land. Ge­schäfts­füh­re­rin ist seit 2014 Mar­ta Do­eh­lerBeh­za­di. Ge­mein­sam mit den Ak­teu­ren vor Ort ent­wi­ckeln sie und ihr

Team res­sour­cen­be­wuss­te Pro­jek­te mit ge­mein­wohlori­en­tier­ten Wer­ten.

Der Be­griff „Stadt­Land“steht für ver­än­der­te Be­zie­hun­gen zwi­schen In­di­vi­du­en und Na­tur, Sied­lung und Land­schaft so­wie Ge­sell­schaft und ih­ren Res­sour­cen. Der Iba Thü­rin­gen geht es um ei­nen ver­än­der­ten „ge­sell­schaft­li­chen Stoff­wech­sel“. Durch gleich­be­rech­tig­te und in­no­va­ti­ve Stadt-Land-Be­zie­hun­gen sol­len Pro­ble­me (bes­ser) ge­löst wer­den. Der Re­gio­nal­be­zug wird zur the­ma­ti­schen Klam­mer für Dis­kur­se und Pro­jek­te der Iba Thü­rin­gen. Die Ar­beit kon­zen­triert sich auf drei the­ma­ti­sche Schwer­punk­te, in de­nen Um­den­ken, Um­bau­en und ei­ne Kul­tur des gu­ten Pla­nens und Bau­ens im Mit­tel­punkt ste­hen.

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