Ex-Ka­pi­tä­nin Wohl­bold: „Es ist schön, so auf­zu­hö­ren“

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - SPORT -

Kers­tin Wohl­bold, kann es ei­nen schö­ne­ren Ab­schied als Hand­bal­le­rin ge­ben?

Nein, das war ein sen­sa­tio­nel­les Spiel. Mit die­sem Po­kal­sieg für den Thü­rin­ger HC kann ich nun end­gül­tig ru­hi­gen Ge­wis­sens mei­ne Kar­rie­re be­en­den. Für mich auf der Aus­wech­sel­bank war das ein­fach nicht aus­zu­hal­ten. Jetzt bin ich nur noch glück­lich über die­sen Sieg.

Ha­ben Sie nach 50 Mi­nu­ten noch an den Sieg Ih­rer Mann­schaft ge­glaubt?

Ty­pisch THC, könn­te man zu den letz­ten zehn Mi­nu­ten sa­gen. Wir ha­ben uns schon un­glaub­lich vie­le Feh­ler ge­leis­tet. Aber wie wir dann ge­kämpft ha­ben, das war wirk­lich vor­bild­lich.

Wa­ren Sie nicht ent­täuscht, dass Sie beim Fi­nal Four kei­ne Se­kun­de ge­spielt ha­ben?

Nein, es war von Be­ginn an klar, dass ich nur im äu­ßers­ten Not­fall spie­len wer­de. Ich war ja im Vier­tel­fi­na­le ge­gen Bo­rus­sia Dort­mund mit da­bei, als Ive­ta Lu­zu­mo­va ver­letzt war. Jetzt ha­be ich mich als mo­ra­li­sche Stüt­ze be­trach­tet. Dass ich so auf­hö­ren kann, ist un­be­schreib­lich schön. (alu)

Ab­schied von den Fans: Ex-Ka­pi­tä­nin Kers­tin Wohl­bold.

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