...kan­die­ren?

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - GENUSS -

Dass die­se Me­tho­de der Halt­bar­ma­chung ins­be­son­de­re Süß­schnä­beln ge­fal­len wird, macht schon der fran­zö­si­sche Be­griff deut­lich, auf den Wort zu­rück­geht: „Can­dir“heißt Ein­zu­ckern. Die Me­tho­de ist re­la­tiv sim­pel: Man tun­ke die zu kan­die­ren­den Le­bens­mit­tel in ei­ne lau­war­me Zu­cker­lö­sung, las­se sie dar­in ei­nen Tag zie­hen und wie­der­ho­le das Gan­ze meh­re­re Ma­le. Da­durch wird ein os­mo­ti­scher Pro­zess in Gang ge­setzt, der dem Le­bens­mit­tel Was­ser ent­zieht, was sie halt­ba­rer macht. Be­kannt ist die­se Me­tho­de für Zi­trus­früch­te, Ing­wer oder Kir­schen. Zum Kan­die­ren las­sen sich aber auch an­de­re Obst­sor­ten ver­wen­den, et­wa Äp­fel oder Trau­ben, aber auch ess­ba­re Blü­ten wie Ro­sen oder Veil­chen.

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