Holl­manns letz­tes Spiel auf der Trai­ner­bank

HSV Apol­da ver­ab­schie­det sich von le­ben­der Le­gen­de des Ver­eins und hofft, ihn als Fan wei­ter be­grü­ßen zu kön­nen

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - SPORT -

Das letz­te E-Ju­gend­Tur­nier der bei­den jüngs­ten Teams des HSV Apol­da fand kürz­lich statt. Zu Gast be­grüß­ten die Glo­cken­städ­ter noch ein­mal den HBV Je­na und die HSG Oppurg/Kröl­pa. Die Kids ga­ben al­les und zeig­ten ge­ra­de im Zu­sam­men­spiel, was sie die­se Sai­son da­zu ge­lernt hat­ten. Apol­das ers­te Mann­schaft ge­wann al­le sechs Par­ti­en. Die Re­ser­ve wur­de Drit­ter.

Wich­ti­ger, aber auch um­so trau­ri­ger aus Sicht des HSV, muss­te der Ver­ein sich von Lothar Holl­mann als Übungs­lei­ter ver­ab­schie­den. Er war 1983 be­ruf­lich als Schorn­stein­fe­ger nach Apol­da ge­kom­men und ge­blie­ben. Er spiel­te un­zäh­li­ge Spie­le in den Män­ner­mann­schaf­ten und wur­de schnell zu ei­ner der Stüt­zen im Apol­da­er Hand­ball­sport.

Ne­ben sei­ner Tä­tig­keit im Vor­stand des Ver­eins und als Schieds­rich­ter leis­te­te er bis zum Tur­nier­tag her­vor­ra­gen­de Ar­beit im Nach­wuchs­be­reich. Je­der, der seit den Neun­zi­gern sich dem Sport in Apol­da ver­schrieb, ab­sol­vier­te min­des­tens ein Trai­ning und oder ein Spiel un­ter Lothar Holl­mann als Trai­ner. Sei­ne un­ver­gleich­ba­re Art brann­te sich auch bei sei­nen Geg­nern ein.

Der HSV Apol­da be­dank­te sich nach dem Tur­nier bei Holl­mann für sein enor­mes En­ga­ge­ment und wünscht ihm nun im wohl­ver­dien­ten Ru­he­stand al­les Gu­te. Man freut sich auf je­den Fall, ihn wei­ter­hin fa­na­tisch in der Hal­le als Zu­schau­er mit sehr viel Hand­ball­sach­ver­stand be­grü­ßen zu kön­nen. (red)

FOTO: MAT­THI­AS SEI­DEL

Lothar Holl­mann (rechts) bei ei­ner sei­ner letz­ten An­wei­sun­gen als Coach des HSV.

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