Per Schul­ter­sieg zum Mit­tel­deut­schen Meis­ter

Rin­gen: Der Nach­wuchs des KSC Apol­da war an ver­schie­de­nen Or­ten un­ter­wegs und hat noch Luft nach oben

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - SPORT - Von Chri­so­pher Marx

An zwei ver­schie­de­nen Or­ten wa­ren kürz­lich die Rin­ger des KSC „Deut­sche Ei­che“aus Apol­da ver­tre­ten. Vier „Frei­sti­ler“der Al­ters­klas­se C/D misch­ten sich zur Mit­tel­deut­schen Meis­ter­schaft im klas­si­schen Ring­kampf ins Teil­neh­mer­feld.

Alik­han Ars­akaev ge­wann sei­ne zwei Vor­run­den­kämp­fe, ge­gen kör­per­lich und tech­nisch un­ter­le­ge­ne Sport­ler vor­zei­tig, setz­te je­doch in kei­nem der Kämp­fe die Vor­ga­ben der Trai­ner um. Das soll­te sich im Fi­na­le fast rä­chen. Ge­gen ei­nen Sport­ler aus Berlin lag er im Fi­nal­kampf bis 40 Se­kun­den vor Kamp­fen­de mit 6:7 nach Punk­ten hin­ten. Doch dann ge­lang ihm ein Wurf di­rekt auf die Schul­tern, was das vor­zei­ti­ge En­de und den Meis­ter­ti­tel be­deu­te­te.

Ar­min Mo­ham­ma­di be­gann das Tur­nier stark, ver­lor in den ent­schei­den­den Kämp­fen aber jeg­li­che Kon­trol­le über die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten und ver­pass­te mit Platz vier das Po­dest. Patrick Len­zer und Lars Kra­mer blie­ben deut­lich un­ter ih­ren Mög­lich­kei­ten, sie schie­den auf den Plät­zen elf und zwölf aus dem Tur­nier aus. Auch wenn der Meis­ter­ti­tel ein we­nig dar­über hin­weg­täuscht, so wa­ren die Trai­ner Chris­to­pher Marx und Be­la Olah von den Leis­tun­gen ent­täuscht und fan­den in der noch vor Ort durch­ge­führ­ten Wett­kampf­aus­wer­tung deut­li­che Wor­te da­zu. Mal­te Guth­mann und Ram­san So­ku­jew woll­ten sich der­weil bei ei­nem der stärks­ten Ka­det­ten-Tur­nie­re Deutsch­lands durch­set­zen. Mal­te un­ter­lag im Auf­takt­kampf dem Fran­zo­sen Ar­sa­mer­zouev deut­lich und auch Ram­san hat­te ge­gen den Deut­schen Meis­ter Bar­now­ski (Nürn­berg) kei­ne Chan­ce. Da ih­re Geg­ner je­weils das Fi­na­le er­reich­ten, war die Chan­ce auf ei­nen Po­dest­platz aber den­noch ge­ge­ben. Doch die Trau­ben hin­gen auch hier sehr hoch.

In der Hoff­nungs­run­de ging Mal­te, ge­gen den spä­te­ren dritt­plat­zier­ten pol­ni­schen Aus­wahl­rin­ger Da­ni­el Kulc­zyn­ski auf die Mat­te. Doch nach knapp drei Mi­nu­ten Kampf­zeit muss­te er die tech­ni­sche Über­le­gen­heit an­er­ken­nen und schied auf Platz 16 aus dem Tur­nier aus.

Ram­s­ans Chan­cen in der Hoff­nungs­run­de wa­ren deut­lich hö­her. Ge­gen Emil Leh­mann aus Sach­sen ver­spiel­te er je­doch ei­ne si­cher ge­glaub­te Füh­rung und un­ter­lag knapp mit 8:10 Punk­ten, was das Aus­schei­den auf Platz neun be­deu­te­te.

Auch wenn es hier für die Rin­ger vom KSC ei­ne Lehr­stun­de gab, ist bei bei­den Sport­lern ei­ne po­si­ti­ve Ent­wick­lung zu ver­zeich­nen und zu­künf­tig auch wie­der bes­se­re Plat­zie­run­gen zu er­war­ten. Be­kannt­lich lernt man im Sport spe­zi­ell aus den Nie­der­la­gen und si­cher wer­den bei­de Jungs im Trai­ning wie­der Voll­gas ge­ben.

Trau­ben hin­gen für Mal­te und Ram­san sehr hoch

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