Die ers­ten Punk­te über­stei­gen so­gar die Er­war­tun­gen

Das TGRT.ra­c­ing Team aus Nie­der­zim­mern konn­te zu­sam­men mit Fah­rer Ke­vin Mi­chel nach den ers­ten Ren­nen sehr zu­frie­den sein

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - SPORT -

Die IDM-Sai­son ver­sprach be­reits im Vor­aus vol­le Star­ter­fel­der auf nun­mehr sie­ben Renn­stre­cken in­ner­halb Deutsch­lands und Eu­ro­pas.

Auch für das TGRT.ra­c­ing Team aus Nie­der­zim­mern ging es nach dem Test im März in Mi­s­a­no zum ers­ten Renn­wo­chen­en­de auf den Lau­sitz­ring. Für den in Meg­gen/Schweiz le­ben­den Fah­rer Ke­vin Mi­chel hieß das ei­ni­ge St­un­den Fahrt. An­ge­kom­men muss­ten Ab­spra­chen ge­trof­fen, das Te­am­zelt ein­ge­rich­tet und das Mo­tor­rad des Teams für die tech­ni­sche Ab­nah­me vor­be­rei­tet wer­den. Oh­ne Pro­ble­me be­stand die Ya­ma­ha R6 Ma­schi­ne al­le Kon­trol­len und es konn­te an den letz­ten Fein­schliff für die an­ste­hen­den Trai­nings­läu­fe ge­hen. An­fangs war es für Ke­vin Mi­chel schwie­rig, ein Ge­fühl für die Ma­schi­ne zu be­kom­men. Im ers­ten Frei­en Trai­ning klapp­te noch gar nichts. Ein neu­es Fahr­werk und we­ni­ge Test­ki­lo­me­ter auf der Uhr mach­ten es dem 30-jäh­ri­gen ge­bür­ti­gen Sach­sen nicht ge­ra­de ein­fach. Mo­ti­viert und fo­kus­siert ging es aber wei­ter.

„Wir muss­ten noch ei­ni­ges an den Ein­stel­lun­gen tun. Im Trai­ning hat­te ich ab­so­lut kein Ge­fühl für das Mo­tor­rad. Ich war aber voll bei der Sa­che“, so Ke­vin Mi­chel. Die Zei­ten wur­den ste­tig et­was bes­ser. Nach Än­de­run­gen an der Geo­me­trie und der Sitz­po­si­ti­on kam dann die end­gül­ti­ge Wen­de und Mi­chel fühl­te sich im­mer woh­ler auf der Ya­ma­ha. Im Ers­ten Qua­li­fy­ing noch mit ei­ner Best­zeit von 1:51.352 stei­ger­te er sich im zwei­ten Qua­li­fy­ing auf ei­ne 1:48.813 Mi­nu­ten. Ein deut­li­ches Zei­chen, dass das Team auf dem rich­ti­gen Weg war.

Für die Ren­nen hieß das Start­platz 34, in der Stock­wer­tung Platz zwölf. Noch et­was er­nüch­ternd, aber bei ei­nem Star­ter­feld von 38 Fah­rern ist im Ren­nen be­kannt­lich al­les of­fen. So­mit ging es bei ei­nem ge­müt­li­chen Abend mit Thü­rin­ger Spe­zia­li­tä­ten an die Pla­nung für den an­ste­hen­den Renn­tag. Am frü­hen Mor­gen roll­ten sich die Fah­rer ein. Auch die Start­num­mer 58 konn­te mit ei­nem bes­se­ren Ge­fühl in den Tag star­ten. Je­weils 14 Run­den und 59,15 km hieß es je­weils bei den Ren­nen zu be­wäl­ti­gen. Nach ver­patz­ten Starts kämpf­te sich Ke­vin Mi­chel ins Fah­rer­feld zu­rück. Über die ge­sam­ten Renn­dis­tan­zen konn­te er kon­stan­te Zei­ten fah­ren. Am En­de reich­te es für ei­nen neun­ten und ei­nen zehn­ten Platz in der Su­per­stock-Wer­tung.

„Mit 13 Meis­ter­schafts­punk­te lie­gen wir über un­se­ren Er­war­tun­gen. Wir sind sehr zu­frie­den. Die Ar­beit zwi­schen dem Team, Fah­rer und Mecha­ni­ker hat Bes­tens funk­tio­niert. Wir bli­cken po­si­tiv den nächs­ten Renn­wo­chen­en­den ent­ge­gen“, so das Fa­zit von Te­am­ma­na­ger Ju­li­an Herr­ge­sell. Ab Mitt­woch geht es für das Team wei­ter in die Mo­tor­sport­are­na Oschers­le­ben. Dort steigt die Ger­man Speed­week, un­ter an­de­rem auch mit der die ne­ben der Langstre­ckenWelt­meis­ter­schaft. (mr)

FOTO: BIELE-PIXXX

Ke­vin Mi­chel konn­te auf dem Lau­sitz­ring zum Sai­son­start gleich die ers­ten Meis­ter­schafts­punk­te für das TGRT.ra­c­ing-Team aus Nie­der­zim­mern sam­meln.

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