Com­pu­ter­spie­ler sind nicht di­cker

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - RATGEBER -

Vi­deo­spie­len be­güns­tigt Über­ge­wicht of­fen­bar nicht stark. Das be­rich­ten For­scher aus Würz­burg und Linz nach der Aus­wer­tung von 20 Stu­di­en in der Fach­zeit­schrift „So­ci­al Sci­ence & Me­di­ci­ne“. Dem­nach sind Er­wach­se­ne, die Com­pu­ter- oder Vi­deo­spie­len nach­ge­hen, zwar et­was di­cker als Nicht­zo­cker, aber der Ef­fekt ist ge­ring. Bei Kin­dern und Ju­gend­li­chen fan­den die For­scher gar kei­nen Zu­sam­men­hang.

We­ni­ger als ein Pro­zent des Kör­per­ge­wichts bei Er­wach­se­nen las­se sich auf Vi­deo­spie­le zu­rück­füh­ren, be­rich­ten die For­scher um Ca­ro­li­ne Mar­ker vom In­sti­tut Mensch-Com­pu­ter­Me­di­en der Uni­ver­si­tät Würz­burg. „Die Er­geb­nis­se be­stä­ti­gen die An­nah­me ei­nes star­ken Zu­sam­men­hangs zwi­schen Vi­deo­spie­len und Kör­per­ge­wicht nicht.“Für die Stu­die be­trach­te­ten die Wis­sen­schaft­ler nur Spie­le, bei de­nen Men­schen sit­zen und Knöp­fe drü­cken. Ak­ti­ve Spie­le mit grö­ße­ren Be­we­gun­gen, die sich auf den Bild­schirm über­tra­gen, kön­nen an­de­ren Stu­di­en zu­fol­ge so­gar Über­ge­wicht vor­beu­gen. Laut ei­ner Me­ta­ana­ly­se aus dem Jahr 2015 kön­nen sie für die Ge­sund­heit von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ge­nau­so för­der­lich sein wie Be­we­gung im Frei­en. (dpa)

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