Schwa­che Nach­fra­ge nach Pkws

Deut­sche Au­to­bau­er un­ter Druck

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - WIRTSCHAFT -

Die deut­schen Au­to­bau­er ha­ben nach Jah­ren der Re­kord­mel­dun­gen der­zeit we­nig zu fei­ern. Kaum müs­sen die für die deut­sche Volks­wirt­schaft so wich­ti­gen Un­ter­neh­men vie­le Mil­li­ar­den in Elek­tro­an­trie­be, Bat­te­rie­tech­nik und Ver­net­zung im Au­to ste­cken, da bre­chen ih­nen lan­ge Zeit ver­läss­li­che Märk­te re­gel­recht weg. Volks­wa­gen und Daim­ler mel­de­ten für ih­re Kern­mar­ken VW und Mer­ce­des­Benz am Mitt­woch wei­te­re Rück­gän­ge beim Au­to­ver­kauf rund um den Glo­bus.

In Chi­na re­agie­ren die Au­to­käu­fer höchst sen­si­bel auf die Zoll­strei­tig­kei­ten zwi­schen den USA und Pe­king, au­ßer­dem wächst die Wirt­schaft im Reich der Mit­te eben­falls nicht mehr so ra­sant wie frü­her. Der Markt in Eu­ro­pa will auch nicht so recht an­sprin­gen, nach­dem ver­gan­ge­nen Herbst neue Ab­gas­mess­ver­fah­ren ein­ge­führt wur­den. Und in den USA dro­hen – ne­ben der Zoll­dis­kus­si­on – hö­he­re Zin­sen die Nach­fra­ge ab­zu­wür­gen. Volks­wa­gen liegt mit sei­ner Kern­mar­ke nach fünf Mo­na­ten mit welt­weit rund 2,46 Mil­lio­nen aus­ge­lie­fer­ten Au­tos fünf Pro­zent un­ter dem Vor­jah­res­wert. Daim­ler ver­kauf­te mit der Stamm­mar­ke Mer­ce­des-Benz bis­her eben­falls knapp fünf Pro­zent we­ni­ger, bei Au­di wa­ren es fast sechs Pro­zent we­ni­ger. BMW muss die Zah­len für Mai noch vor­le­gen. (dpa)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.