Mehr Ab­trei­bun­gen in Thü­rin­gen

Ein­grif­fe er­fol­gen meist am­bu­lant

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - THÜRINGEN -

Die Zahl der Schwan­ger­schafts­ab­brü­che ist in Thü­rin­gen an­ge­stie­gen. Laut Sta­tis­tik wur­den in den ers­ten drei Mo­na­ten die­ses Jah­res 840 Ab­brü­che vor­ge­nom­men, 41 mehr als im glei­chen Vor­jah­res­zeit­raum. Das be­deu­te ei­nen Zu­wachs von 5,1 Pro­zent, teil­te das Lan­des­amt in Er­furt mit. Deutsch­land­weit ha­be sich die Zahl da­ge­gen beim Ver­gleich bei­der Zei­t­räu­me um 0,6 Pro­zent ver­rin­gert.

Wie in Vor­jah­ren sei­en 99 Pro­zent der Schwan­ger­schafts­ab­brü­che (832) nach der Be­ra­tungs­re­ge­lung er­folgt. In acht Fäl­len (ein Pro­zent) ha­be ei­ne medizinisc­he In­di­ka­ti­on vor­ge­le­gen. Et­wa die Hälf­te der Frau­en (47,6 Pro­zent) wa­ren den An­ga­ben zu­fol­ge beim Ab­bruch zwi­schen 30 und 40 Jah­re alt. 39,6 Pro­zent der Frau­en wa­ren zwi­schen 18 und 30 Jah­re alt.

Die Ein­grif­fe sei­en über­wie­gend in ei­ner gy­nä­ko­lo­gi­schen Pra­xis oder am­bu­lant im Kran­ken­haus er­folgt. (epd)

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