VR Bank un­ter­stützt das Kunst­haus auch wei­ter­hin

Wert­schät­zung: Fei­er­li­che Un­ter­zeich­nung ei­nes neu­en Rah­men­ver­tra­ges mit ei­nem Vo­lu­men von 17.000 Eu­ro

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - APOLDAER ALLGEMEINE - Von Dirk Lo­renz-Bau­er

Seit nun­mehr 15 Jah­ren währt die Part­ner­schaft zwi­schen dem Kunst­haus und der VR Bank Wei­mar mitt­ler­wei­le. Per Ver­trag wur­de die jüngst an­ge­kün­dig­te Fort­set­zung der Un­ter­stüt­zung die­ses über die Gren­zen von Stadt und Kreis hin­aus weit­hin be­kann­ten Kunst­tem­pels nun be­sie­gelt.

17.000 Eu­ro sieht die Rah­men­ver­ein­ba­rung vor, wel­che die bei­den Bank­vor­stän­de Mar­tin Wa­gner und Man­fred Roth mit Avant­gar­de-Ge­schäfts­füh­rer Hans Jür­gen Gie­se am Frei­tag­nach­mit­tag un­ter­zeich­ne­ten.

Dies ge­schah vor dem Hin­ter­grund der ak­tu­el­len Aus­stel­lung mit Wer­ken des Ex­pres­sio­nis­ten Böck­stie­gel, die die Bank eben­so be­glei­tet. Kon­kret un­ter­stützt die Bank künf­tig die Aus­stel­lung „Pop-Art USA/En­g­land“ab April 2020 so­wie das nicht min­der at­trak­ti­ve Aus­stel­lungs­pro­jekt „Cor­ne­lia Schlei­me – Free­dom“im Ju­ni 2021. Auf die­ses freut sich Roth be­son­ders, war Schlei­me doch be­reits 2016 im Zu­sam­men­hang mit der Aus­stel­lung „Vom All­mäch­ti­gen zum Leib­haf­ti­gen“zu se­hen. Nun ei­nen wei­te­ren künst­le­ri­schen Aspekt der ge­frag­ten Ge­gen­warts­künst­le­rin und mehr­fa­chen Kunst­preis­trä­ge­rin dar­ge­bo­ten zu be­kom­men, das stel­le er sich in­ter­es­sant vor, so Man­fred Roth.

Er ver­wies dar­auf, dass man ei­ne Bank der Re­gi­on sei, die die Kun­den hier ha­be und man mit dem En­ga­ge­ment auch et­was an die Re­gi­on zu­rück­ge­ben wol­le. Zu­gleich sei die wei­te­re Un­ter­stüt­zung ein Be­leg da­für, dass die Bank die Ar­beit der­je­ni­gen zu schät­zen weiß, die das Kunst­haus re­gel­mä­ßig mit Le­ben er­fül­len, weil sie es schaf­fen, be­son­de­re Kunst hier­her zu ho­len. Rund 550.000 Be­su­cher in al­le den Jah­ren – das sei toll.

Mit dem Geld wer­den aber nicht nur die bei­den ge­nann­ten Aus­stel­lun­gen un­ter­stützt. Viel­mehr dreht es sich auch um die Kin­der­pro­jek­te mit der Grund­schu­le Am Schö­ten­er Grund. Für die­se steht seit Jah­ren Elke Hei­ne­mann, der zu dan­ken sei.

Kurz­um: Das Kunst­haus als „ent­schei­den­der kul­tu­rel­ler und tou­ris­ti­scher Leis­tungs­trä­ger“er­fah­re fort­ge­setz­te Wert­schät­zung, freut sich Gie­se. Mit Blick auf den neu­en Ver­trag ver­wies er auf meh­re­re Punk­te – so auf die Ernst­haf­tig­keit der Part­ner­schaft und den ge­mein­sa­men Wil­len, wei­ter­hin er­folg­reich zu sein. Obend­rein be­ton­te er, dass es nicht nur al­lein um spek­ta­ku­lä­re Aus­stel­lun­gen ge­he, son­dern vor al­lem um Qua­li­tät und Viel­falt, um un­ter­schied­lichs­te Be­su­cher­inter­es­sen zu be­frie­di­gen. Dass sich die Bank bei den Kin­der­pro­jek­ten en­ga­giert, sei be­son­ders lo­bens­wert, so Gie­se.

Mar­tin Wa­gner sprach die han­deln­den Per­so­nen an. Ge­ra­de die­se sei­en wich­tig. Des­halb hof­fe er, sag­te er mit Blick auch auf Hans Jür­gen Gie­se, dass die Prot­ago­nis­ten­noch­so­lan­ge­wie mög­lich an Bord blei­ben . . .

FO­TO: DIRK LO­RENZ-BAU­ER

Über die fort­dau­ern­de Part­ner­schaft freu­en sich die Bank­vor­stän­de Mar­tin Wa­gner (links) und Man­fred Roth (rechts) mit Avant­gar­de-Ge­schäfts­füh­rer Hans Jür­gen Gie­se. Hier in der Böck­stie­gel-Aus­stel­lung, die noch bis Sonn­tag zu se­hen ist.

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