... Mi­re­poix?

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - GENUSS -

Spricht man in der Kü­che vor­nehm von Mi­re­poix, sind in ak­ku­ra­te Mi­ni­wür­fel ge­schnit­te­ne Wur­zel­ge­mü­se ge­meint. Die so vor­be­rei­te­ten Ka­rot­ten, Zwie­beln, Sel­le­rie und Wur­zel­pe­ter­si­lie wer­den an­ge­rös­tet, wo­durch sich Far­be und Ge­schmack ver­stär­ken. Au­ßer­dem ka­ra­mel­li­sie­ren die Zu­cker­stof­fe, was die Ge­schmacks­kom­po­nen­ten wie­der­um po­si­tiv be­ein­flusst. Meist wird der Ge­mü­se­mix mit Rot­wein, Was­ser oder Fond ab­ge­löscht und ein­ge­kocht. Das Re­sul­tat kann auch zur Soß­en­zu­be­rei­tung ge­nutzt wer­den. Der Name für den ei­gent­lich so bo­den­stän­di­gen Ge­mü­se­mix stammt vom Her­zog von Mi­re­poix, der im 18. Jahr­hun­dert un­ter Lud­wig XV. Mar­schall von Frank­reich war – und des­sen Koch die­se Me­tho­de erst­mals an­wand­te.

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