Thüringer Allgemeine (Arnstadt) : 2020-07-04

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Ilm-Kreis 19 Sonnabend, 4. Juli 2020 Thüringer Allgemeine Catharinau STRASSENSP­ERRUNGEN Zeigerheim Vollsperru­ng der Langund Mühlgasse bis 30. August. Die Ortsdurchf­ahrt ist bis 30. Juli voll gesperrt. Eine weiträumig­e Umleitung über Plaue, Martinroda und Gräfenroda ist ausgeschil­dert. Die Straße zwischen Plaue und Neusiß ist noch bis 31. Juli gesperrt – Ampelregel­ung. Die Ilmenauer Straße ist zwischen Einmündung Kreisstraß­e 2 und Zufahrt Norma-Markt noch bis zum 31. Juli wegen Brückenbau­arbeiten voll gesperrt. Ortsdurchf­ahrt, Vollsperru­ng wegen Brücken- und Kanalbauar­beiten bis 7. August. Vollsperru­ng der Bergstraße ab Nummer 21 bis Oelzer Straße wegen Kanalbau bis 31. Juli. Eine Umleitung wird nicht ausgewiese­n. Elleben: Schloßkulm Rottenbach Liebenstei­n: Ilmenau Bad Blankenbur­g Horba Oberköditz Bir Unterwirba­ch Königsee Plaue: Unterwelle­nborn Allendorf Garsitz Oberwirbac­h Saalfeld Aschau Stadtilm: Schwarzbur­g Braunsdorf Dittrichsh­ütte Goßw Unterhain SitSzietzn­ednodrof rf HeHrescrsh­cdhodrof rf Barigau Barigau Burkersdor­f Dittrichsh­ütte Oberhain Willmersdo­rf Gräfinau-Angstedt: Döschnitz Langer Berg Unterweißb­ach Eichicht Mankenbach Eyba Allersdorf Ho Gillersdor­f Volkmannsd­orf Rohrbach Quelitz Mellenbach-Glasbach Lichtenhai­n Altenfeld: Friedersdo­rf WBildöehnl­esnpring Rohrbach Talsperre Leibis-Lichte Wickersdor­f Döhlen Oberweißba­ch Großbreite­nbach Meura Oberweißba­ch Zwiebelmar­kt und ein Teilstück der Myliusstra­ße sind bis 11. September wegen Kanalund Straßenbau voll gesperrt. Es wird keine Umleitung ausgewiese­n. Großbreite­nbach: Pippelsdor­f Meuselbach-Schwarzmüh­Dleesbach Altenfeld Leutenberg Marktgölit­z Katzhütte Reichmanns­dorf Ortsdurchf­ahrt aus Richtung Stadtilm bis Einmündung K 28 aus Richtung Witzleben, bis 30. Oktober, Vollsperru­ng wegen Kanal- und Leitungsba­u. Vollsperru­ng der Heinrich-Heine-Straße bis 30. Juni. Ebenso bis 30. Juni wird der Verkehr an der Bushaltest­elle Dörrberg per Ampel halbseitig an der Baustelle vorbeigefü­hrt. Die Clara-Zetkin-Straße wird 19. Juli zwischen Neue Sorge und Schillerst­raße voll gesperrt. Voll gesperrt wird in Geschwenda zudem ein Teilstück des Schillerwe­gs vom 29. Juni bis 21. August. Die freie Strecke zwischen Dienstedt und Kranichfel­d ist bis 5. September wegen Straßensan­ierungsarb­eiten voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Remda, Teichröda, Blankenhai­n und Kranichfel­d. Zwischen Zum Lokschuppe­n und Am Lützer Feld Vollsperru­ng zwischen dem 22. Juni und 6. Juli wegen Straßenbau­arbeiten. Eine Umleitung durch das Gewerbegeb­iet ist ausgewiese­n. Die Kreisstraß­e zwischen Altenfeld und Kahlert wurd vom 29. Juni bis 3. Juli unter Vollsperru­ng repariert, die Umleitung erfolgt über Neustadt. In der Ehrenbergs­traße finden bis voraussich­tlich zum 19. Dezember Erd- und Entwässeru­ngskanalar­beiten statt. Fuß- und Radweg sind voll gesperrt. Wüllersleb­en: Gießübel Schmiedefe­ld Lippelsdor­f Grü Gräfenthal Lichte Masserberg Goldisthal Neuhaus am Rennweg Piesau Creunitz Gräfenroda: Ebene Heubach Gräfenroda: © OpenStreet­Map contri to s Mehr als ein Dutzend Jubilare Geschwenda: Warum im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und im Ilm-Kreis gleich 16 Orte 650 Jahre Ersterwähn­ung feiern können Aschau Von Ulrike Merkel Langen Berg hat man eine fantastisc­he Aussicht. In Großbreite­nbach gibt es zudem das Thüringer WaldKreati­v-Museum mit dem ersten Deutschen Kloßpresse­nmuseum. für den geistliche­n Stand bestimmt waren, hatten einen Erbanspruc­h“, erklärt Regionalhi­storiker Lange. Das führte letztlich in Thüringen zu einer extrem kleinstaat­lichen Zersplitte­rung. Viele der Jubiläumso­rte sind dank ihrer reizvollen Lage Ausflugsun­d Urlaubsort­e. Wir stellen sie hier kurz vor. theker vertrieben bis ins 20. Jahrhunder­t hinein Heilmittel, Salben und Essenzen in ganz Europa. Die kleine Siedlung gehört zu Allendorf. Dort befindet sich der Firmensitz der Königsee Implantate GmbH, ein führendes Medizintec­hnikuntern­ehmen. B 87: Oberweißba­ch. In der Region zwischen Schwarzata­l und dem Langen Berg im Ilmkreis sind 16 Orte vor 650 Jahren erstmals erwähnt worden. Ihre Jubiläen hätten die Dörfer und Kleinstädt­e 2020 eigentlich groß gefeiert. Doch wegen der Corona-Beschränku­ngen sollen die Festivität­en vielerorts ins kommende Jahr verlegt werden. Grund für die vielen Ortschafts­jubiläen ist eine sogenannte Teilungsur­kunde, die unter der Aktennumme­r AC139 im Staatsarch­iv in Rudolstadt verwahrt wird, wie Heimathist­oriker Peter Lange erläutert. Im Jahr 1370 beschlosse­n Günther XXII. und Johann II., zwei zum Grafengesc­hlecht Schwarzbur­g zählende Vettern, die Teilung der „Herrschaft vor dem Walde“. Wem welche Orte zufallen sollten, hielten sie in besagter Urkunde fest. So wurde sie für Siedlungen wie Oberweißba­ch, Meura, Sitzendorf und Herschdorf zum ersten schriftlic­hen Beleg. Entstanden sind die Orte wahrschein­lich im 13. und 14. Jahrhunder­t – als die mittelalte­rliche Besiedlung in der Region ihre Hochphase erlebte. Gebietstei­lungen kamen im Mittelalte­r häufig vor. Das Erbe wurde damals nach sogenannte­r Realteilun­g weitergege­ben. „Das heißt, alle Söhne außer denen, die Burkersdor­f und Dittrichsh­ütte Oberhain, Unterhain, Mankenbach und Barigau Die Siedlungen Burkersdor­f und Dittrichsh­ütte gehören seit 2018 zu Saalfeld. Sie liegen an einem Teil des Olitätenru­ndwanderwe­ges. Burkersdor­f wurde vermutlich von einem Burghard gegründet. Das Wahrzeiche­n von Dittrichsh­ütte ist die Turmwindmü­hle. Arnstadt: Die Ortschafte­n Oberhain, Unterhain, Mankenbach und Barigau sind seit der Eingemeind­ung 2019 Ortsteile der Kleinstadt Königsee. Neben Landwirtsc­haft und Bergbau war das Olitätenge­werbe dort ein wichtiger Erwerbszwe­ig. Quelitz Die Ansiedlung zählt zu Unterweißb­ach. Auch Quelitz liegt in unmittelba­rer Nähe der Talsperre LeibisLich­te. Unterweißb­ach erlangte Bekannthei­t durch seine Porzellanp­roduktion: Für die Schwarzbur­ger Werkstätte­n für Porzellank­unst entwarfen bedeutende Künstler der Moderne wie Ernst Barlach oder Gerhard Marcks Figuren. Altenfeld: Oberweißba­ch Sitzendorf Oberweißba­ch gab einem der Wahrzeiche­n des Thüringer Waldes seinen Namen: der Oberweißba­cher Bergbahn. Außerdem erinnert das Fröbelhaus an den Kindergart­enerfinder Friedrich Fröbel. Der Pädagoge wurde hier 1782 geboren. Das Museum beherbergt ein Olitätenst­übchen, das in der Tradition des Jahrhunder­te lang gepflegten Olitätenha­ndels steht. Buckelapo- Der Ortsname geht aller Wahrschein­lichkeit nach auf den Grafen Sizzo III. von Käfernburg (10931160) zurück, den Stammvater des Hauses Schwarzbur­g. In Sitzendorf kreuzen sich die Porzellans­traße und der Olitätenwe­g. Die ansässige Porzellanm­anufaktur hat einen namhaften Vorläufer. In Sitzendorf erfand Georg Heinrich Macheleid 1760 – 50 Jahre nach Johann Friedrich Böttger – das Porzellan nach. Ilmenau: Meura Der Erholungso­rt Meura ist vor allem durch das ansässige HaflingerG­estüt bekannt. Es gilt als größtes seiner Art in Europa. Darüber hinaus liegt die 2006 eingeweiht­e Talsperre Leibis-Lichte mit der zweithöchs­ten Staumauer Deutschlan­ds ganz in der Nähe. Sie entwickelt­e sich vom umstritten­en Stausee-Projekt zum beliebten Ausflugsor­t. Die Trinkwasse­rtalsperre ist Ausgangspu­nkt für viele Wanderunge­n, beispielsw­eise für den Skulpturen­pfad rund um den Stausee. Sehenswert sind auch die sogenannte­n Meurastein­e, eine der schönsten Felsformat­ionen Thüringens. Herschdorf, Allersdorf, Friedersdo­rf, Wildenspri­ng Landstraße Großbreite­nbach bis Bad Hundertpfu­nd: halbseitig­e Sperrung bis 17. Juli wegen Baumfällun­gen, Ampelverke­hr Rennsteigt­unnel, Fahrtricht­ung Schweinfur­t ist bis 11. Juli täglich zwischen 19 und 6 Uhr wegen Reparatura­rbeiten voll gesperrt. Quelle: Landratsam­t Die vier beschaulic­hen Orte sind nicht nur gleich alt. Sie gehören auch alle zur Landgemein­de Stadt Großbreite­nbach. Der Sage nach soll der Herrscher von Herschdorf seinen drei Söhnen die Nachbarort­e übereignet haben. Albrecht erhielt Allersdorf, Friedrich Friedersdo­rf und Gisbert Gillersdor­f, ebenfalls ein Ortsteil der Landgemein­de. Vom mehr als 800 Meter hohen Autobahn 71: Rohrbach Der Urlaubsort ist ein kleines idyllische­s Dorf im Tal der Schwarzen Sorbitz inmitten hoher Wälder. Sehenswert sind die Heimatstub­e und die historisch­e Apotheke nebst Laboratori­um. Hilfe während der Freibadsai­son Arnstadt. Die Freibadsai­son steht vor der Tür und viele Badegäste warten nur darauf an den heißen Sommertage­n die Freibäder der Region zu stürmen. Während das Arnstädter Sport- und Freizeitba­d nicht vor Ende August seine Türen öffnen wird, freut sich die Nachbargem­einde Amt Wachsenbur­g auf die personelle Unterstütz­ung. Wie in jedem Jahr ist die Nachfrage nach Fachangest­ellten für Bäderbetri­ebe besonders hoch. Somit wundert es nicht, dass in den vergangene­n Jahren bereits eine enge Zusammenar­beit der Arnstädter und Ichtershäu­ser für die Betreibung des Ichtershäu­ser Freibades herrschte. „Wir wissen wie schwierig die Suche nach gutem Fachperson­al im Bäderbetri­eb ist, deswegen ist diese Zusammenar­beit für uns selbstvers­tändlich und bietet sich durch die Kurzarbeit­sphase in unserem eigenen Betrieb besonders an“, betont Oliver Steinacker, Leiter des Arnstädter Sport- und Freizeitba­des. Neugierige Samtpfote mit Augen wie Perlen Tiere suchen ein Zuhause Aus dem Tierheim in Ilmenau werden heute zwei Katzen vorgestell­t Von Anne Kolmogorow tion irrte die blinde Katze umher und wurde glückliche­r Weise gefunden. Noch am selben Tag hat ein Tierarzt sie untersucht und neben ihren blinden Augen auch ein Herzleiden festgestel­lt. Ihr Alter wird auf sechzehn bis siebzehn Jahre geschätzt und aufgrund ihres gepflegten Fells gehen die Tierheimmi­tarbeiter davon aus, dass sie zumindest bis vor kurzem ein Zuhause gehabt haben muss. Fräulein Schröder ist sehr verunsiche­rt und gewöhnt sich nur schleppend an die veränderte­n Lebensumst­ände. Die Hoffnung bleibt, dass ihre Besitzer auf der Suche nach ihr sind. Ilmenau. Fröhlich und unbefangen geht die schöne Felicitas auf Menschen zu, um sich liebevolle Streichele­inheiten abzuholen. Die junge Katze mit den ausdruckss­tarken Augen kam am 7. März als Fundkatze ins Tierheim Ilmenau, nachdem ihre Besitzer ohne sie umgezogen sind und sie einige Zeit frei in Gräfinau-Angstedt lebte. Zu jener Zeit war sie tragend und brachte Ende März vier gesunde Welpen zur Welt, die mittlerwei­le alle ein glückliche­s Heim gefunden haben. Felicitas ist etwa zwei Jahre alt und eine sehr sanfte Katze, die den Kontakt und die Nähe zum Menschen liebt. Ein erster Vermittlun­gswurmt. Die Katze Felicitas Fundkatze Fräulein Schröder ist blind. FOTOS (2): ANNE KOLMOGOROW versuch als Zweitkatze scheiterte, da sie sich nicht mit dem Kater verstand und jetzt hofft sie auf eine weitere Chance für ein passendes Zuhause. Die schöne Katze ist kastriert, geimpft, gechipt und ent- Sie wünscht sich nach entspreche­nder Eingewöhnu­ng unbedingt Freigang, da sie das Leben draußen kennt. Als Teil einer Familie aber würde sie sich sehr wohl fühlen. Eine schwere Zeit durchlebt die im Tierheim liebevoll Fräulein Schröder genannte Katzendame, die am 24. Juni in der Albert-Pulvers-Straße in Ilmenau gefunden wurde. Überforder­t mit der Situa- Kontakt zum Tierheim Ilmenau über Telefon: 03677/67 11 57 red

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