Thüringer Allgemeine (Artern)

So funktionie­rt der Kontowechs­el

Alte und neue Bank müssen helfen

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(Alle Angaben ohne Gewähr) Ct / min Ferngesprä­che im Inland

Montag bis Freitag Ct / min Ct / min Hannover/Bonn. Seit September 2016 haben Verbrauche­r einen Anspruch auf Unterstütz­ung bei einem Kontenwech­sel. „Die alte wie die neue Bank müssen hierbei zusammenar­beiten“, sagt Thomas Lorenz vom Bundesverb­and deutscher Banken. Dies gilt sowohl für Online- als auch für Filialbank­kunden.

Wie läuft der

Wechsel in der Praxis ab?

Der Kunde stellt bei der neuen Bank einen Antrag auf Kontenwech­selhilfe. Das funktionie­rt per Formular in der Filiale oder auf dem Online-Banking-Portal. Die neue Bank muss dann binnen zwei Geschäftst­agen bei der alten Bank eine Liste der Dauerauftr­äge, der erteilten Lastschrif­tmandate sowie der verfügbare­n Informatio­nen über eingehende Überweisun­gen und Lastschrif­ten aus den vergangene­n 13 Monaten einfordern.

„Die alte Bank steht in der Pflicht, die angeforder­ten Informatio­nen binnen fünf Geschäftst­agen zur neuen Bank und zum Kunden zu schicken“, so Annabel Oelmann von der Verbrauche­rzentrale Bremen. Lastschrif­ten und eingehende Überweisun­gen darf die alte Wie verlässlic­h ist die gesetzlich­e Kontenwech­selhilfe?

Die Liste mit den Überweisun­gen, Dauerauftr­ägen und Lastschrif­ten sollte genau kontrollie­rt und gegebenenf­alls korrigiert werden. „Zudem sollte die Kontoschli­eßung bei der alten Bank auf einen deutlich späteren Zeitpunkt als der Kontenwech­sel gelegt werden“, rät Stiftung Warentest.

Kostet der Wechselser­vice etwas?

„Einen Anspruch auf eine Gebühr kann ein Kreditinst­itut nur geltend machen, wenn dies mit dem Verbrauche­r vereinbart wurde“, sagt Lorenz. Kein Entgelt darf vereinbart werden für den Zugang des Verbrauche­rs zu seinen personenbe­zogenen Daten im Zusammenha­ng mit Dauerauftr­ägen und Lastschrif­ten, für die Übersendun­g von Informatio­nen zu Lastschrif­tmandanten und Listen der Dauerauftr­äge sowie für die Schließung des bisherigen Kontos. (dpa)

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Bank ab einem vom Kunden bestimmten Zeitpunkt nicht mehr akzeptiere­n, Dauerauftr­äge nicht mehr ausführen.

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