War­um Schat­ten un­ter­schied­lich lang sind

Thüringer Allgemeine (Eichsfeld) - - Tinte Junior -

Wenn die Son­ne scheint, sucht man ger­ne mal ei­nen Platz im Schat­ten. Und man fin­det ihn et­wa un­ter Bäu­men oder Son­nen­schir­men. Manch­mal wirkt er lang­ge­zo­gen, und der Schat­ten sieht rie­sig aus.

Manch­mal ist der Schat­ten aber nur kurz. Woran liegt das? Fällt Licht auf ei­nen un­durch­sich­ti­gen Ge­gen­stand, wird es von ihm auf­ge­hal­ten oder zu­rück­ge­wor­fen. Des­halb ge­langt kein Licht da­hin­ter. Es ist dort al­so dunk­ler. Ein Schat­ten in Form des Ge­gen­stands ent­steht. Die Län­ge ver­än­dert sich dann, je nach­dem wie weit der Ge­gen­stand vom Licht ent­fernt ist.

Ist er di­rekt an der Licht­quel­le, wird der Schat­ten lang­ge­zo­gen und groß. Stellt man ihn wei­ter weg, ent­steht ein viel kür­ze­rer Schat­ten.

FO­TO: ODED BA­LIL­TY / DPA

Ka­me­le wan­dern in der Nä­he des Dor­fes Al Fa­say­il im Jor­d­an­tal im West­jor­dan­land und wer­fen Schat­ten auf die Er­de.

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