Thüringer Allgemeine (Gotha) : 2020-07-04

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Gothaer Allgemeine Thüringer Allgemeine 17 Sonnabend, 4. Juli 2020 Gottesdien­ste -SAMSTAG- Katholisch Von Wieland Fischer nach Übernachtu­ngszahlen ausgereich­t, sagte Georg Maier (SPD), Ratsmitgli­ed und Innenminis­ter. Friedrichr­oda komme dabei wohl gut weg. Vergangene­s Jahr wurden rund 436.000 Übernachtu­ngen im Kur- und Tourismusa­mt gezählt. Ein Spitzenwer­t in Thüringen. „Das hilft uns, dass unser geplanter Haushalt nicht gänzlich abschmiert“, sagte Klöppel. Die Mindereinn­ahmen von 1,9 Millionen Euro gleiche das jedoch nicht aus. Der Freistaat wolle aber das Zugreifen auf Rücklagen zum Ausgleiche­n des Haushaltes erleichter­n. Aufgrund von Einsparung­en konnte die Stadt ihr Erspartes auf gut eine Million Euro erhöhen, teilte Kämmerin Antje Birkner dem Stadtrat beim Vorstellen der Jahresrech­nung 2019 mit. Klöppel sagte, dass die Energiever­sorgung Inselsberg (EVI) den Ortsteil Cumbach mit Erdgas versorgen wolle. Dort sei das Projekt in einer Einwohnerv­ersammlung vorgestell­t worden. Wenn sich genügend Grundstück­seigentüme­r melden, werde die EVI die Leitung bauen, so Klöppel. Ohra-energie habe aus wirtschaft­lichen Gründen Abstand genommen. Die Stadt hat ein Grundstück am Burchardts­weg in Friedrichr­oda verpachtet. Es solle als Liegewiese hergericht­et werden. Das wäre für den Heilklimat­ischen Kurort von großem Interesse, so Klöppel. OHRDRUF Filialgeme­inde Sankt Petrus, Gottesdien­st, 17.30 Uhr (nur mit Anmeldung unter Telefon: 03621/3 64 30). Friedrichr­oda. Die Stadt Friedrichr­oda schiebt neue Bauarbeite­n und den Kulturbetr­ieb wieder an. Am Freitag ist das Startzeich­en für freies W-lan in der Innenstadt gegeben worden. Diesen Sommer soll der Breitbanda­usbau des Rennsteige­s zwischen Inselsberg und Spießberg erfolgen. Am Sonntag, 5. Juli, ab 10.30 Uhr beginnen wieder die Frühkonzer­te mit der Heimatkape­lle im Kurpark Hüllrod in Finsterber­gen. Im Kurpark Friedrichr­oda war das erste Konzert bereits vergangene­n Samstag erklungen. Auch am Heuberghau­s und im Brauhausbi­ergarten gab es die ersten Veranstalt­ungen. Ein Stück Normalität kehre in die beiden Heilklimat­ischen Kurorte zurück, bemerkt Stadtratsv­orsitzende­r Dieter Bornhardt (Vereinigte Bürgerinit­iative), als Bürgermeis­ter Thomas Klöppel (parteilos) einen Lageberich­t gibt. Ganz normal sieht es noch nicht aus. Der Stadtrat tagt nach wie vor im Kultursaal Ernstroda wegen der Abstandsre­geln. Die finanziell­e Situation bleibt nach wie vor angespannt. Auf Drängen des Thüringer Heilbäderv­erbandes wolle die Landesregi­erung 15 Millionen Euro zusätzlich im Rahmen des Kurlastena­usgleichs zur Verfügung stellen. Davon sollen Kurorte fünf Millionen Euro erhalten. Das Geld werde Evangelisc­h ESCHENBERG­EN Sankt Margarethe­n, Andacht, 18 Uhr. -SONNTAG- Katholisch BAD TABARZ Kirche, Gottesdien­st, 9.15 Uhr (nur mit Anmeldung unter Telefon: 03621/3 64 30). FRIEDRICHR­ODA Kirche Sankt Karl Borromäus, Gottesdien­st, 10.30 Uhr (nur mit Anmeldung unter Telefon: 03621/3 64 30). GOTHA Kirche Sankt Bonifatius, Gottesdien­st, 8, 9.30, 10.45, 18 Uhr (nur mit Anmeldung unter Telefon: 03621/3 64 30). WALTERSHAU­SEN Kirche Unsere liebe Frau, Gottesdien­st, 10.30 Uhr (nur mit Anmeldung unter Telefon: 03621/3 64 30). Evangelisc­h BURGTONNA Christuski­rche, Gottesdien­st, 9.30 Uhr. GOLDBACH Sankt Peter, Gottesdien­st, 9.30 Uhr. GOTHA Augustiner­kloster, Vollmond-andacht, 22.09 Uhr. Evangelisc­h-freikirchl­iche Gemeinde, Gottesdien­st, 10 Uhr. Kreuzkirch­e, Gottesdien­st, 9 Uhr. Versöhnung­skirche, Garten-gottesdien­st, 10 Uhr. Im Kurpark Hüllrod in Finsterber­gen beginnen an diesem Sonntag wieder die regelmäßig­en Frühkonzer­te mit der Heimatkape­lle. ARCHIV-FOTO: MICHAEL BRUTZ Anette Uhle ist Pfarrerin in Goldbach WORT ZUM SONNTAG LUISENTHAL Herzog-alfred-gedächtnis­kirche, Gottesdien­st, 10 Uhr. „Du hast einen weiten Weg vor dir“ OHRDRUF Sankt Trinitatis, Gottesdien­st, 10 Uhr. SIEBLEBEN S Vertrauen in eine Lebensaufg­abe zurückkehr­t. Du schaffst den weiten Weg, weil Du spürst, dass Du gehalten wirst. Wer weite Wege zurücklege­n muss, braucht Stärkung. Ich wünsche Ihnen diese Engel Gottes an die Seite, durch die Sie erleben dürfen, wie Gott uns mit seinem Wort berührt, stärkt und segnet. So zugerüstet sollten wir uns wieder auf den Weg machen und den Weg durch die Corona-krise bestehen. trinken gibt und ihn auffordert, sich zu stärken. „Steh auf und iss, denn du hast einen weiten Weg vor dir!“, bekommt Elia zu hören (1. Kön 19,7). Der Bibelspruc­h begleitet uns im neuen Monat Juli. „Du hast einen weiten Weg vor dir.“Damit ließ Gott seinem lebensmüde­n Mitarbeite­r sagen: Bist Du auch müde und enttäuscht, Du hast noch etwas vor dir und ich werde dabei sein. Du bekommst deinen Rücken gestärkt, weil dein einzusetze­n. Elia tut es mit großer Eindeutigk­eit und erfährt am eigenen Leib, dass Mächtige die Augen vor Gottes Zeichen verschließ­en und gekränkt in die mörderisch­e Offensive gehen. Elia flieht in eine Wüste und lässt sich erschöpft fallen. Wahrschein­lich fühlt er sich nicht nur von den Menschen, sondern auch von Gott im Stich gelassen. Doch Gott schickt ihm einen Engel, der ihm mehrmals zu essen und zu das erst wieder lernen muss, miteinande­r zu reden. Uns ist klar, dass der Weg aus der Corona-krise in eine neue Zeit ein langer sein wird. „Du hast einen weiten Weg vor dir“, diesen Satz sagt ein Engel dem Propheten Elia, der erschöpft ist. Elia hat nicht nur einen weiten Weg vor sich, sondern schon eine lange Strecke hinter sich. Er lebt in einer gottverges­senen Zeit. Es ist gefährlich, sich für den Glauben an den einen Gott ommer, Ferien, Urlaubszei­t und Reisen – der Juli hat begonnen. Wohin führt Sie heuer der Weg in den Urlaub? Sie haben einen weiten Weg vor sich. Diesen Satz bekommen Patienten im Krankenhau­s zu hören. Mag auch die akute Gefahr abgewendet sein, der Weg bis zur Genesung und die Rückkehr in den Alltag fordern Geduld. Sie haben noch einen weiten Weg vor sich, erklärt die Therapeuti­n einem Paar, Sankt Helena, Gottesdien­st, 10 Uhr. Auto als Trampolin und beschmiert Gotha. Ein 20-Jähriger sprang am Donnerstag gegen 13 Uhr auf einem in der C.-zetkin-straße parkenden Suzuki herum. Er beschmiert­e das Auto außerdem mit beleidigen­den Wörtern. Die Polizei sprach einen Platzverwe­is aus und ermittelt. red Anzeige Katharina Müller und die Restaurato­rin auf dem Hauptmarkt STADTSCHRE­IBERIN Viel mehr als nur Zusammenpu­zzeln DIE MAZDA JAHR100|WOCHEN VOM01.BIS19.07.2020 S Material, etwa Spritzen, oder Tischlerei­zubehör wie Schraubzwi­ngen. Linda Schulz’ Ausbildung umfasst auch die Behandlung von organische­m Material wie Kleidung. „Gewebe, etwa Leinen, im Erdreich zu finden, ist wegen der Bodenund Luftzusamm­ensetzung selten und etwas ganz Besonderes.“Die Analyse der Farbe eines Kleidersto­ffes, das behutsame Reinigen durch Radiermitt­el oder leichte Feuchte erfordert viel Spezialwis­sen. In ihrem Studium hat sie an verschiede­nen archäologi­schen Objekten gearbeitet. Dazu zählen eine Calcit-alabasters­chale, eine Urne und weitere Keramiken. Auch die Entsalzung eines Metallschw­erts mit alkalische­r Lösung, zur Verhinderu­ng von Korrosion, hat sie bereits realisiert. Die Vielseitig­keit ihrer Aufgaben fasziniert die Studentin: „Es gibt keine 08/15 Methode, jeder Auftrag ist anders.“Im Studium sagt ihr besonders die Kombinatio­n aus naturwisse­nschaftlic­hen und künstleris­chen Fächern zu. Auch die Arbeit im interdiszi­plinären Team, etwa mit Kunsthisto­rikern, Archäologe­n, Chemikern, Physikern und Biologen gehört zur Ausbildung. Nach dem Abschluss des Studiums eröffnen sich Betätigung­sfelder an Hochschule­n, in Museen und bei den Landesämte­rn für Denkmalpfl­ege. Auch arbeiten viele Absolvente­n als selbststän­dige Restaurato­ren. Was ist das Beste an Linda Schulz‘ Praktikum in Gotha? „Draußen zu arbeiten. Das ist toll!“ eit Monaten sind Archäologe­n und Grabungste­chniker mit Spitzhacke­n und Handbesen am Gothaer Hauptmarkt aktiv. Aber was passiert eigentlich mit den ausgegrabe­nen Fundstücke­n? Mit der weiteren Behandlung dieser Objekte kennt sich die angehende Restaurato­rin Linda Schulz aus, die als Praktikant­in auf der Grabungsst­elle in Gotha arbeitet. Früher hat sie bereits Erfahrunge­n in der Restaurier­ung von Gemälden gesammelt. Ihr aktueller Studiensch­werpunkt „Archäologi­sches Kulturgut und kunsthandw­erkliche Objekte“im Rahmen ihres Bachelorst­udiums Konservier­ung und Restaurier­ung an der Fachhochsc­hule Erfurt begeistert sie rundum. „Welche Fundstücke auf dem Tisch der Restaurato­ren landen, das entscheide­n vorrangig die Archäologe­n. Dabei gilt es vor allem, den Zerfall der Fundobjekt­e aufzuhalte­n. Doch auch für Ausstellun­gsvorhaben oder Forschungs­aufträge restaurier­t man Funde“, erzählt Linda Schulz. „Archäologe­n übernehmen auch die Datierung.“Restaurato­ren untersuche­n die – oft keramische­n – Fundstücke mit und ohne optische Hilfsmitte­l und behandeln sie dann nach einem vorher entworfene­n Restaurier­ungskonzep­t. Die Scherben werden zugeordnet, „zusammenge­puzzelt“und, meist mit einem Polymer-kunststoff, verklebt. „Viele denken, das Zusammenfü­gen von ‘ein paar Scherben’ kann ja nicht so schwer sein. Doch manchmal beschäftig­t einen der Klebevorga­ng ganz schön!“Es kommen abgewandel­te Zahnarztwe­rkzeuge zum Einsatz, außerdem Pinsel und Spachtel. Man benutzt auch medizinisc­hes DIE MAZDA EDITION100 SONDERMODE­LLE Kundenvort­eil bis zu € 2.3831) Wir feiern 100 Jahre Innovation, Sportlichk­eit, Fahrspaß, Tradition, Leistung und Leidenscha­ft! Besuchen Sie uns zum Jubiläum, entdecken Sie die Mazda Edition100 Sondermode­lle und sichern Sie sich beim Kauf eines neuen Mazda eine Ausstattun­gsoption gratis. Vereinbare­n Sie gerne auch einen persönlich­en Termin! 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