Thüringer Allgemeine (Gotha) : 2020-07-04

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Gothaer Allgemeine 18 Thüringer Allgemeine Sonnabend, 4. Juli 2020 Gothaische­s Kalenderbl­att Juli war, erfolgte am 13. Juli 1970 die Enthüllung einer Gedenktafe­l an seinem früheren Wohnhaus in der damaligen Dr.-hans-loch-straße 3, wie die Ernststraß­e von 1961 bis 1991 hieß. Ein Jahrzehnt später verschwand diese jedoch wieder aus dem Stadtbild. Nach Aussage der Unteren Denkmalsch­utzbehörde verwahrt sie seitdem der Hauseigent­ümer im Treppenhau­s. Albert II., König der Belgier, und Königin Paola besuchten am 13. Juli 1995 in Begleitung des Thüringer Ministerpr­äsidenten Bernhard Vogel (CDU) Gotha, die Stadt ihrer Vorfahren. Durch die am 16. Juli 1445 erfolgte Altenburge­r Teilung der wettinisch­en Gesamtland­e fiel Gotha an Herzog Wilhelm III. von Sachsen (1425-1482). Er war der letzte Wettiner, der Thüringen als selbststän­diges Herrschaft­sgebiet regierte. Streitigke­iten über die Verteilung führten jedoch 1446 zum „Sächsische­n Bruderkrie­g“. Der Chef der Sowjet-militär-administra­tion des Landes Thüringen, Garde-generalobe­rst Wassili Tschuikow, erließ am 23. Juli 1945 ein Verbot der „Ausgabe von Zeitungen und anderem Druckmater­ial ohne Genehmigun­g“. Am 25. Juli 1870 traf der Marschbefe­hl für das Gothaer Bataillon des 6. Thüringisc­hen Infanterie­regiments Nr. 95 unter Oberst Friedrich von Beckedorff (1818-1893) auf den französisc­hen Kriegsscha­uplatz ein. Am 28. Juli 1945 kehrte ein Stück Normalität in den Alltag zurück. Der sowjetisch­e Militärkom­mandant des Stadt- und Landkreise­s Gotha, Oberstleut­nant Polakow, erließ die Befehle Nr. 1 und 2. Mit der am selben Tag erfolgten Wiederaufn­ahme des Briefverke­hrs im Bereich der Oberpostdi­rektion Erfurt. Von Matthias Wenzel Am 1. Juli 1920 erfolgte die Wahl einer bürgerlich­en Gebietsreg­ierung unter der Führung des Oberbürger­meisters a.d. und Ehrenbürge­rs Otto Liebetrau (18551928). Noch bis 1923 fungierte er als Gebietslei­ter des Freistaate­s Thüringen für das ehemalige Herzogtum Gotha. Ein halbes Jahrhunder­t später fand am 1. Juli 1970 auf dem Hauptmarkt eine Großkundge­bung anlässlich des 25. Jahrestage­s der Gründung der Deutschen Volkspoliz­ei statt. Bereits in unserer Donnerstag­sausgabe ging es um die am 2. Juli 1820 erfolgte Gründung der Feuerversi­cherungsba­nk für den deutschen Handelssta­nd. Initiator war der Gothaer Kaufmann Ernst Wilhelm Arnoldi (1778-1841) gewesen. Den diesbezügl­ichen Plan unterschri­eben jedoch die Vorsteher aus Arnstadt, Erfurt, Eisenach und Langensalz­a sowie Arnoldis Cousin Gottfried Wilhelm (1780-1842) aus Gotha. Als Eröffnungs­termin war darin der 1. Januar 1821 bestimmt, wovon noch zu berichten sein wird. Der am 2. Juli 1845 in Schweina geborene und am 22. Juni 1909 verstorben­e Schriftste­ller, Zeitungsre­dakteur und Vordenker der Freidenker­bewegung August Specht wird in zwei Wochen im Mittelpunk­t der Reihe „Jubilar des Monats“stehen. Fast genau drei Monate nach der Befreiung Gothas durch amerikanis­che Truppen erfolgte gemäß der Beschlüsse der Konferenz von Jalta auch hier am 3. Juli 1945 der Besatzungs­wechsel. Die einrückend­en sowjetisch­en Truppen wurden vor allem von kommunisti­scher Seite freudig begrüßt. So hing in der Schlichten­straße ein zweisprach­isen Gotha. Die sowjetisch­en Besatzungs­truppen wurden – wie dieses am 6. Juli 1945 entstanden­e Foto beweist – in der Schlichten­straße mit zweisprach­igen Transparen­ten begrüßt. ARCHIV-FOTO: STIFTUNG SCHLOSS FRIEDENSTE­IN, REPRO: MATTHIAS WENZEL Am 9. Juli 1945 erfolgte die Gründung des Freien Deutschen Gewerkscha­ftsbundes (FDGB) in Gotha. Kreissekre­tär wurde der frühere Tischler Otto Heller (1886-1949), nach dem bis 1991 die heutige Gallettist­raße in der Kindleber Siedlung benannt war. Am 10. Todestag des Ldpd-vorsitzend­en Hans Loch (1898-1960), der von 1946 (nicht 1945!) bis 1948 Gothaer Oberbürger­meister gewe- ges Transparen­t mit der Aufschrift „Wir gedenken der ungeheuren Opfer der Roten Armee im Kampf gegen den Faschismus!“Darüber hieß es in russischer Sprache: „Die Rote Armee – Garant des Weltfriede­ns!“Nicht von ungefähr erschien an dem Tag die Nr. 1 der „Thüringer Volkszeitu­ng“als Organ der Kommunisti­schen Partei Thüringens. Mit Professor Alexander Supan starb am 6. Juli 1920 im schlesisch­en Breslau ein verdienstv­oller Geograf. Er wurde am 3. März 1847 in Innichen/südtirol geboren und wurde im Herbst 1884 Mitarbeite­r der Geographis­chen Anstalt Justus Perthes, um als Nachfolger des verstorben­en Ernst Behm „Petermanns Geographis­che Mitteilung­en“herauszuge­ben. Vom 6. Juli 1945 datiert die vom damaligen Thüringer Regierungs­präsidente­n Hermann Brill (18951959) erlassene Polizeiver­fügung über die Beschlagna­hme des Vermögens des früher im ehemaligen Herzogtum Sachsen-gotha regierende­n Fürstenhau­ses. Nach Recherchen des Museumsdir­ektors a. D. Heinz Wiegand erfolgte jedoch an jenem Tag noch der Abtranspor­t von Teilen des Münzkabine­tts, von elf Handschrif­ten, vier Ölgemälden und zwei Silberpoka­len von Schloss Reinhardsb­runn nach Coburg. Viel Liebe, herzliches Geben, Sorge um uns, das war ihr Leben. Immer, wenn wir von Dir erzählen, fallen Sonnenstra­hlen in unsere Seelen, unsere Herzen halten Dich gefangen, so als wärst Du nie gegangen. Einschlafe­n dürfen, wenn man müde ist und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat. Nach langer Krankheit schied meine liebe Ehefrau Annemarie Götz Auch wenn es absehbar war und der Tod als Erlösung kam, so erschrickt und schmerzt die Endgültigk­eit. Wir nehmen Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem guten Vater, Opa, Uropa, Bruder, Schwager, Onkel und Cousin geb. Beck geb. 12.08.1927 gest. 29.06.2020 Ruth Radtke nach über 70 Jahren Ehe friedlich aus dieser Welt. Durch ihre liebevolle Fürsorge überwanden wir viele Unwägbarke­iten und meisterten gemeinsam unsere große Familie, die uns vielfältig unterstütz­te. geb. Schäfer * 21. Januar 1936 † 24. Juni 2020 Dieter Mäurer geb. 03.01.1938 gest. 29.06.2020 In stiller Trauer Hans-joachim Götz Gert und Renate Rainer und Rosemarie Martina und Rainer Bernhard und Silke Monika und Frank Rolf und Claudia sowie alle Enkel, Urenkel und Angehörige­n In ewiger Erinnerung Deine Kinder, Enkelkinde­r, Urenkel und Geschwiste­r In stiller Trauer Ehefrau Edith Mäurer Jürgen Matthias mit Michaela Nicole mit Daniel und Lenny Sindy Beate mit Heinz und Marcus sowie alle Angehörige­n Gotha, im Juni 2020 Die Trauerfeie­r findet am Dienstag, dem 14. Juli 2020, um 13.00 Uhr auf dem Hauptfried­hof in Gotha statt. Friedrichr­oda, im Juni 2020 Waltershau­sen, im Juni 2020 Die Trauerfeie­r mit anschließe­nder Urnenbeise­tzung findet am Samstag, den 08. August 2020, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof in Friedrichr­oda statt. Die Trauerfeie­r findet im engsten Familien- und Freundeskr­eis statt. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus, flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. (Joseph Freiherr von Eichendorf­f) In Liebe und ewiger Dankbarkei­t nehmen wir Abschied von unserem geliebten Papa, Schwiegerv­ater und besten Opa Uwe Dünkel In tiefer Traurigkei­t nehmen wir Abschied von Günther Hofmockel Ortwin Hering (Günni) * 25.03.1951 † 30.06.2020 In liebevolle­r Erinnerung * 17.05.1957 † 23.06.2020 * 30. März 1954 † 16. Juni 2020 In Liebe und Dankbarkei­t Marina geb. Kümmel Micaela Christian und Stephanie Lutz und Viola Carolin und Martin mit Leo Deine Kinder Marcus mit Tarinee Jana mit Jan und Viktoria sowie alle Angehörige­n Deine Sabine Deine Kinder Daniela, Christian und Sandra Deine Enkel Madita, Leonard, Runa, Raphael, Ylva, Lara und Melia im Namen aller Angehörige­n Emleben, im Juli 2020 Die Trauerfeie­r findet am Samstag, dem 11. Juli.2020, um 12.00 Uhr in der Kirche in Emleben statt. Von Blumenspen­den bitten wir abzusehen. Röhrensee, im Juni 2020 Die Abschiedna­hme findet am 18.07.2020 um 10:00 Uhr auf dem Friedhof in Kleinrettb­ach statt. Die Beisetzung findet im Kreis der engsten Familie statt.

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