Thüringer Allgemeine (Gotha)

„Wir können um die Top 10 mitfahren“

Jannes Fittje im Interview

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Langenhain. Mit zwei 20. Plätzen beendete das Team Madpanda Motorsport das Auftakt-Rennwochen­ende des ADAC GT Masters im sachsen-anhaltinis­chen Oschersleb­en. Wir sprachen mit dem Langenhain­er Rennfahrer Jannes Fittje über seine kurzfristi­ge Zusage für den Rennstall, das Debüt im Mercedes für das neue Team und die Pläne für die weitere Saison.

Zwei 20. Plätze stellen Sie und Ihr Team sicher nicht zufrieden?

Nein. Wir haben mehr Qualität und möchten das gerne zeigen. Aber manchmal ist das leider so. Bereits im ersten Qualifying ging mehr, wir lagen auf Platz sieben, hatten dann aber einen kleinen Dämpfersch­aden und sind nur 13. geworden. Ich habe dann im ersten Rennen mein Herz in die Hand genommen und mich auf Platz 10 vorgearbei­tet. Leider konnte mein Teamkolleg­e die Position nicht halten. Am Sonntag habe ich das Cockpit auf Rang 20 übernommen, da ist dann leider nicht mehr viel drin, auch weil man auf dem Kurs kaum Chancen zum Überholen hat.

Sie hatten recht kurzfristi­g vor Oschersleb­en bekannt gegeben, für Madpanda Motorsport zu fahren. In der letzten Saison sind Sie noch mit einem Porsche unterwegs gewesen. Wie sind die ersten Eindrücke von Mannschaft und Auto? Soweit ist alles ok. Es ist ein spanisches Team, alle sind sehr motiviert. Das Auto hat Potenzial, wir können um die Top 10 mitfahren. Wir müssen aber schauen, dass wir die Probleme abstellen, die jetzt bessere Ergebnisse verhindert haben.

Mit welchen Zielen gehen Sie die nächsten Rennen an?

Als Team müssen wir schauen, dass wir und Stück für Stück steigern und hoffentlic­h schon in drei Wochen auf dem Red-Bull-Ring in Österreich besser abschneide­n. Ob der Kurs uns liegt, wird man sehen. Theoretisc­h sollte BMW hier Vorteile haben, aber es gibt auch Streckenab­schnitte, die unserem Mercedes sehr entgegen kommen. tr

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FOTO: A. WEICHERT Neue Herausford­erung: Jannes Fittje ist jetzt im Mercedes unterwegs.

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