Po­li­zei darf Aus­kunft ge­ben

Mehr Schutz für Ge­richts­voll­zie­her

Thüringer Allgemeine (Nordhausen) - - Erste Seite -

Er­furt. Ge­richts­voll­zie­her kön­nen in Zu­kunft in Ein­zel­fäl­len bei der Po­li­zei nach­fra­gen, ob sie mit ei­ner ge­fähr­li­chen Si­tua­ti­on rech­nen müs­sen, wenn sie Schul­den ein­trei­ben. Ei­ne ent­spre­chen­de Ge­set­zes­än­de­rung ha­ben die Ab­ge­ord­ne­ten al­ler Frak­tio­nen am Mitt­woch im Thü­rin­ger Land­tag ein­stim­mig be­schlos­sen.

Die Än­de­rung geht auf ei­nen Ent­wurf der Cdu-frak­ti­on zu­rück. Da­mit kön­nen Ge­richts­voll­zie­her un­ter an­de­rem Aus­künf­te dar­über ein­ho­len, ob sie beim Schuld­ner mit Ge­walt, Be­waff­nung, Ex­plo­si­ons- oder Frei­tod­ge­fahr rech­nen müs­sen. Auch In­for­ma­tio­nen über ei­ne mög­li­che psy­chi­sche Stö­rung, die sie in Ge­fahr brin­gen könn­te, kön­nen Ge­richts­voll­zie­her ein­ho­len. Ziel ist ein bes­se­rer Schutz von Ge­richts­voll­zie­hern. (dpa)

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