CDU lehnt Min­dest­lohn von zwölf Eu­ro ab

Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld) - - Erste Seite -

Die CDU-Vor­sit­zen­de An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er hat die For­de­rung der SPD nach ei­ner An­he­bung des Min­dest­lohns auf zwölf Eu­ro zu­rück­ge­wie­sen. „Wir wol­len kei­nen po­li­tisch ge­setz­ten Min­dest­lohn. Da­für gibt es die Min­dest­lohn­kom­mis­si­on“, sag­te sie. Zwar wer­de ei­ne Eva­lu­ie­rung statt­fin­den. Doch müs­se die­se Dis­kus­si­on „vor al­lem in­ner­halb der Kom­mis­si­on und mit der Kom­mis­si­on ge­führt wer­den“.

Zu­gleich ver­tei­dig­te Kramp-Kar­ren­bau­er den Ko­ali­ti­ons­kom­pro­miss zur Grund­ren­te, der „ei­ne har­te Ein­kom­mens­prü­fung“vor­se­he. „Das Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­ri­um muss jetzt ei­nen Ge­setz­ent­wurf vor­le­gen, der un­se­re Eck­punk­te um­setzt“, for­der­te sie.

Die Re­gie­rungs­par­tei­en ha­ben in der Wäh­ler­gunst ein­ge­büßt. Laut In­sa-Mei­nungs­trend für „Bild“ver­liert die Uni­on zwei Pro­zent­punk­te und kommt auf 27 Pro­zent. Die SPD fällt mit dem neu­en Füh­rungs­duo Sas­kia Es­ken und Nor­bert Wal­ter-Bor­jans um ei­nen hal­ben Punkt auf 12,5 Pro­zent – ihr schlech­tes­tes Er­geb­nis seit Au­gust 2019. Die Grü­nen kom­men auf 21 Pro­zent, die Lin­ke kommt auf neun Pro­zent, die FDP auf 9,5 und die AfD auf 15 Pro­zent.

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