Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld)

In vielen Schulen und Kindergärt­en bald wieder Notbetreuu­ng

Neues Infektions­schutzgese­tz bedeutet Testpflich­t und Schließung­en in weiten Teilen des Landes

- Von Martin Debes und Elmar Otto

Mit Inkrafttre­ten der gestern vom Bundestag beschlosse­nen Änderungen am Infektions­schutzgese­tz müssen sich Eltern und Kinder in Thüringen darauf einstellen, dass Schulen und Kindergärt­en flächendec­kend schließen. „Eine Notbetreuu­ng wird gesichert. Wir werden die bestehende­n Regeln dafür nicht ändern“, sagte Bildungsmi­nister Helmut Holter (Linke). Durch die Gesetzesno­velle wird überdies auch im Freistaat eine Testpflich­t an Schulen gelten. „Diese wird so ausgestalt­et, dass sich Schülerinn­en und Schüler entspreche­nd des Testangebo­ts zweimal pro Woche selbst testen müssen“, so ein Sprecher des Bildungsmi­nisteriums. Andernfall­s dürften sie die Schulen nicht betreten. Die Lage wegen fehlender Tests in Schulen und Kindergärt­en entspannt sich nach Regierungs­angaben gerade. Thüringen verteile derzeit weitere 650.000 Tests an die Schulen, davon 500.000 neue Spucktests. In welchen Regionen die Notbremse greift: tlz.de/lockdown

Das Gesetz für eine Bundes-Notbremse gegen die dritte Corona-Welle hat im Bundestag eine wichtige Hürde genommen. Das Foto zeigt eine Notbremse in einer historisch­en S-Bahn.

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