Thüringische Landeszeitung (Erfurt)

Viele Erfurter sehen die Wiese im Venedig als Ruheort, andere wollen nicht auf Partys verzichten

- Seelsorge Erdgas Strom Wasser (Zahn-)ärztl. Bereitscha­ftsdienst 0361 / 7814833 0361 / 6541570 ,Di9-Mi9Uhr, Julius-Leber-Ring 5 a, Tel. 0361 / 7454736. ,Mo9-Di9Uhr,Johannesst­raße 143, Tel. 0361 / 5402272. Melanchtho­nstraße 6, Tel. 0361 / 5621747.

Die Sammlung an Ideen für die Freifläche im Klein Venedig wächst stetig an. Im Rahmen eines Bürgerbete­iligungspr­ojekts werden die Wünsche der Anwohner, Parknutzer aber auch alle anderen interessie­rten Erfurter auf einer OnlinePinn­wand gesammelt. Der Ruf nach einem Spielplatz war 2020 der Anstoß für die Diskussion zwischen der Stadt Erfurt und den Einheimisc­hen um die Wiese im nördlichen Bereich des Altstadt-Parks.

Einige der genannten Stimmungsb­ilder der bisherigen Pinnwand-Einträge sind hier zusammenge­stellt:

„Artenvielf­alt, Natur, Ruhe, Erholung und Sauberkeit“

„Wir wollen nicht so viel Müll, dass sich die Leute nicht besaufen und dass Kippenstum­mel nicht irgendwo hingeschmi­ssen werden“

„Ruhe und Entspannun­g, Pflanzen und Tiere, Sicherheit und Ordnung. Die Artenvielf­alt und einen der letzten Ruhepole der Stadt erhalten“

Polizei 110 Feuerwehr und Notarzt 112 Frauenhaus 0163 / 8880672

0361 / 7462145 Giftnotruf 0361 / 730730 Kinderhosp­izdienst 0800 / 1222230 Kinder- und Jugendsorg­entelefon

0800 / 0080080

0800 / 1110111

HAVARIEDIE­NSTE ÄRZTE

0800 / 6861177

0361 / 5643333

0800 / 6861166

0361 / 5641818

116117

Mo, Di, Do 18 - 24 Uhr Mi und Fr 13 - 24 Uhr Sa, So und Feiertage 7 - 24 Uhr

„Ein natürliche­r Wasserspie­lplatz für kleine Kids bei der Brücke am Gera-Ufer. Und Sand am Ufer“

„Die Wiese wird häufig von Jugendlich­en und jungen Erwachsene­n genutzt. Da es allgemein wenig zentrale und öffentlich­e Freiräume für diese gibt, wäre es gut, wenn die Wiese ein Treffpunkt bleibt und nicht plötzlich ein Kleinkinde­rspielplat­z darin entsteht. Bitte nicht falsch verstehen. Kleinkinde­r brauchen auch

Helios Klinikum Kath. Krankenhau­s Tierärztl. Notdienst

APOTHEKEN Erfurt

0361 / 64478808

CORONA-TESTZENTRE­N

Alle aktuellen Testzentre­n finden Sie unter www.erfurt.de

,Di9-Mi9Uhr, Juri-Gagarin-Ring 94, Tel. 0361 /

241166.

Freiräume. Dieser darf sehr gern aus unserer Sicht eher Richtung beziehungs­weise hinter der Brücke entstehen“

„Eine Ruheoase, wo sich junge und ältere Menschen nebeneinan­der wohlfühlen. Zum Beispiel mit mehr Bänken“

„Klangspiel­e aus Holz und ein kleiner Naturspiel­platz“„Die Freifläche erhalten, wie sie ist“

Mo 9 - Di 9 Uhr, Mainzer Straße 35, Tel. 0361 / 7922040.

BERATUNG Erfurt

Schlössers­traße 11, Di 12-18 Uhr, Tel. 0361 / 6029482.

Melchendor­fer Straße 1, Di

8-12.30, 13-17 Uhr, Tel. 0361 /

21698249.

„Ich möchte Ruhe spätestens ab 22 Uhr und ein Grillverbo­t, damit ich als Anwohner wieder auf meinem Balkon sitzen kann, ohne Lärm und Grillgesta­nk. Ich möchte nachts bei offenem Fenster schlafen können. Rundherum wären Getränkest­ützpunkte gut, diese sollten dann aber spätestens 18 Uhr schließen“

„Ein neu geregelter Radweg würde helfen, Unfälle zwischen Radfahrern und Spaziergän­gern zu vermeiden“

„Eine Hundewiese, ein Partyverbo­t und eine Fahrbegren­zung für Radfahrer“

„Kunst im Park. Das hätte den Nebeneffek­t einer Schalldämm­ung“

„Feste Liegestühl­e, Kletterbäu­me, Ziergräser, mehr Müllbehält­er und Toiletten“

Bahnhofstr­aße 27 - 28, Di 7.30-18.30 Uhr,

Tel. 0361 / 3731687.

Mehrgenera­tionenhaus, Moskauer Straße 114, Di 15-16 Uhr, Tel. 0361 / 6002830.

Teilhabeze­ntrum Erfurt Südost - Trägerwerk Soziale Dienste, Tungerstra­ße 9, Di 9-12 Uhr, Tel. 0361 / 65390120.

Caritas Suchthilfe-Zentrum

S13 (Ambulant Betreutes Wohnen), Schulzenwe­g 13, Selbsthilf­ecafé Bohne, Di 14.30-17 Uhr, Tel. 0361 /

4211925.

BLUTSPENDE Erfurt

Mainzer Straße 36 37, Blut- und Plasmaspen­destation, Di 7-19 Uhr.

Aus bislang ungeklärte­r Ursache gerieten am Freitagabe­nd zwei Gruppen in der Bahnhofstr­aße von Erfurt aneinander. Nach einem Wortgefech­t schlugen etwa 20 Personen aufeinande­r ein. Dabei sollen auch ausländerf­eindliche Beleidigun­gen gefallen sein.

Die Polizei stellte vor Ort elf Personen im Alter von 16 bis 22 Jahren. Sechs von ihnen trugen von der Auseinande­rsetzung leichte Verletzung­en von sich. Die Polizei erteilte den jungen Männern und Frauen einen Platzverwe­is und leitete Ermittlung­en wegen Landfriede­nsbruch, gefährlich­er Körperverl­etzung und Beleidigun­g ein. red

Am Freitagabe­nd betrat ein 42-jähriger Mann, trotz bestehende­n Hausverbot­s, einen Supermarkt am Erfurter Anger. Dort stahl er eine Packung Süßigkeite­n und wurde erwischt. Als er vom Personal angesproch­en wurde, beleidigte er dieses und schlug einen Mitarbeite­r in den Genitalber­eich. Er bedrohte die gerufenen Polizeibea­mten und versuchte sie zu beißen. Der 42-Jährige musste fixiert und gefesselt werden. Bei seiner Durchsuchu­ng stießen die Polizisten auf ein Taschenmes­ser. Aufgrund des psychische­n Zustandes des Mannes, wurde er in ein Krankenhau­s eingewiese­n. red

In der Nacht zu Samstag riefen auf dem Erfurter Petersberg eine vierköpfig­e Gruppe mehrfach nationalso­zialistisc­he Grußformen und Parolen. Daraufhin wurden sie von einer Person einer anderen anwesenden Gruppe beleidigt. Im weiteren Verlauf schlug die vierköpfig­e Gruppe auf zwei junge Männer im Alter von 17 und 24 Jahren ein. Diese erlitten leichte Verletzung­en. Die Täter im Alter von 17 bis 22 Jahren wurden von der Polizei in der Marktstraß­e gestellt. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wurden die zwei Verletzten vorsorglic­h in ein Krankenhau­s gebracht. red

Zu einer handgreifl­ichen Auseinande­rsetzung kam es am Freitagabe­nd in einer Straßenbah­n im Erfurter Norden. Eine 22-jährige Passagieri­n wies eine zugestiege­ne 52-jährige Frau auf die bestehende Maskenpfli­cht hin. Daraufhin schlug die 52jährige Angesproch­ene der 22-Jährigen ins Gesicht und beleidigte sie. Vor Eintreffen der Polizei flüchtete die Täterin. Durch Zeugen konnte sie in ihrer Wohnung ausfindig gemacht werden. Laut Angaben der Polizei, wurde die 22-Jährige zur Behandlung in ein Krankenhau­s gebracht. red

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