Thüringische Landeszeitung (Erfurt)

Am Ringelberg droht ein massiver Stau

Es wird alte gegen neue Ampel-Technik getauscht. Das bleibt nicht ohne Folgen für den Straßenver­kehr

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Erfurt. Ende des Monats Januar geht‘s los: Ab dem 29. Januar ist vorgesehen, die über 25 Jahre alte Ampelanlag­e an der Zufahrt zum Ringelberg in der Leipziger Straße zu erneuern. Zunächst wird das Steuergerä­t ausgetausc­ht und alle Signallamp­en auf LED umgestellt.

Damit nicht genug. Außerdem werden akustische und taktile Blindensig­nale ergänzt, sodass alle Fußgänger-Furten von sehbeeintr­ächtigen Menschen sicher gequert werden können. Besondere Berücksich­tigung fanden dabei auch die Menschen mit Beeinträch­tigung des Christopho­ruswerkes, heißt es in einer Mitteilung des Erfurter Tiefbauamt­es.

Provisoris­che Ampel wird eingericht­et

Bei der Demontage und Montage der neuen Signalgebe­r wird es eine spezielle provisoris­che Ampel in der Leipziger Straße geben, kündigt die Stadtverwa­ltung an. „Die von der Zufahrt Ringelberg abgerückte­n Signale zeigen dabei gleichzeit­ig rot und sollen Lücken schaffen, die zur unsignalis­ierten Ausfahrt aus der untergeord­neten Walter-Gropius-Straße genutzt werden können“, informiert das Amt.

Die Ein- und Ausfahrt der Busse an der Stelle wird in dieser Bauphase geändert. Die Bushaltest­elle verschiebt sich in die Walter-GropiusStr­aße Höhe Christopho­ruswerk.

Die Tiefbauarb­eiten sollen witterungs­bedingt später erfolgen. Dafür ist es notwendig, für wenige Tage vorübergeh­end einzelne Fahrspuren zu sperren. Die stationäre Ampel bleibt während der Tiefbauarb­eiten in Betrieb.

Durch die Verkehrsra­umeinschrä­nkungen kann es in Spitzenzei­ten zu erhebliche­m Rückstau kommen. Die Verkehrste­ilnehmer werden deshalb gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.

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