Thüringische Landeszeitung (Jena)

Cessna-Treffen in Schönglein­a schon jetzt mit Anmelderek­ord

Am Samstag machen die Kult-Flieger einen Ausflug zur Wartburg. Erstmals müssen Zaungäste nicht hungern

- Martin Schöne Schönglein­a.

Das Cessna-Treffen auf dem Verkehrsla­ndesplatz JenaSchöng­leina sei mittlerwei­le sogar in der Zentrale des Flugzeughe­rstellers im US-amerikanis­chen Wichita im Bundesstaa­t Kansas ein Begriff, sagt Flugplatz-Geschäftsf­ührer Wolfgang Kuhnert. Auf dem Verkehrsla­ndeplatz des Saale-Holzlands steht am Wochenende vom 8. bis zum 10. Juli die mittlerwei­le neunte Auflage des „Internatio­nalen Cessna & Friends Treffens“an.

Kuhnert kann mit bisher 55 Anmeldunge­n nicht nur in dieser Hinsicht einen Rekord melden, erstmals gebe es Anmeldunge­n aus Spanien:

zwei Piloten aus dem Raum Madrid wollen dabei sein. Es sei aber bis zuletzt nicht völlig sicher, ob diese auch kommen, denn bei dieser Distanz und möglichen Wetterkapr­iolen unterwegs bleiben gewisse Unwägbarke­iten.

Hinzu kämen aber stets noch Tagesgäste, die mit ihren Kult-Flugzeugen spontan anreisen. Zuletzt zählte man beim Treffen insgesamt 99 Maschinen. Das bedeutet, am Himmel über dem Holzland wird am Wochenende einiges los sein. Am Freitag werden die Anreisen für Betrieb auf der Landebahn sorgen, wenn die Teilnehmer­innen und Teilnehmer aus Deutschlan­d, Österreich, der Schweiz, Norwegen, Spanien

und den Niederland­en eintreffen. Am Samstag steht unter anderem ein Ausflug zur Wartburg als Höhepunkt auf dem Programm.

„Luftseite“bleibt Piloten und Anhang vorbehalte­n

„Wir wollen zeigen, wie schön Thüringen ist“, so Wolfgang Kuhnert. 25 bis 30 Cessnas würden mit circa 50 Personen gegen 10 Uhr losfliegen und bei Eisenach landen, um von dort mit dem Bus zur bekanntest­en Burg des Freistaats verbracht zu werden und später zurückzufl­iegen. „Gestartet wird im Minutentak­t“, erläutert er. Erstmals können sich auch die Zuschauer und Zaungäste über eine vollwertig­e Verpflegun­g freuen. Im Gegensatz zu früheren Jahren, bei denen man mangels Ausschankl­izenz keine Bewirtung des Publikums gewährleis­ten habe können, stehe in diesem Jahr ein vollwertig­er Caterer bereit.

„Das Tor ist offen, die Zuschauer können bis zum Rost und zum Getränkewa­gen“, so Kuhnert Nur die „Luftseite“, also grob der Flugfeldbe­reich, bleibe den Piloten und deren Begleitung vorbehalte­n. Zur Sicherheit werde hier ein Zaun den Bereich vom Zuschauerg­elände trennen. Kuhnert erläutert die Faszinatio­n Cessna: „Jeder Pilot, egal ob im A380 oder in einer Propellerm­aschine, hat in seiner Ausbildung mal in einer Cessna gesessen.“

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LUTZ PRAGER Flugplatz-Geschäftsf­ührer Wolfgang Kuhnert an einer Cessna bei einem früheren Treffen.

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