Zu lan­ge De­bat­te um Un­rechts­staat

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - DEBATTE -

Zur De­bat­te um die DDR:

Un­rechts­staat? Nicht schon wie­der! Klaus Di­cke schreibt in der TLZ: „Des­halb sind wir nach Kant be­rech­tigt, von der DDR als ei­nem ‘Un­rechts­staat’ zu spre­chen.“Bei die­ser fast trot­zig klin­gen­den Be­haup­tung am Schluss sei­nes Le­ser­brie­fes hat­te ich das Ge­fühl, das muss­te ein­fach noch­mal deut­lich ge­sagt wer­den. Im­mer und im­mer wie­der, nicht nur von ihm, auch von un­zäh­li­gen Zeit­ge­nos­sen wie­der­holt, nach 30 Jah­ren DDR-EN­DE – ein En­de die­ses Streits ist je­doch nicht in Sicht, auch nicht auf der Tlz-le­ser­sei­te, im Ge­gen­teil. Herr Di­cke re­agiert da­mit auf Herrn Wenck, der wie­der­um Be­zug nahm auf die Her­ren Saitz und Kit­zig, al­le zum „Un­rechts­staat DDR“. Viel Platz hat die Re­dak­ti­on für die­ses an­schei­nend so wich­ti­ge The­ma auf den Le­ser­brief­sei­ten ein­ge­räumt, im­mer und im­mer wie­der. Soll­te es je­mals ei­ne wie auch im­mer ge­ar­te­te „Grund­satz­ent­schei­dung“dar­über ge­ben, was hät­ten wir ei­gent­lich da­von? Ei­nes mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit: Für wirk­lich wich­ti­ge The­men wä­re dann mehr Platz!

Die­ter Stom­pe Er­furt

Le­ser­brie­fe sind in kei­nem Fall Mei­nungs­äu­ße­run­gen der Re­dak­ti­on. Wir be­hal­ten uns vor, Tex­te zu kür­zen.

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