Wahl­aus­schuss kor­ri­giert Aus­zäh­lungs­er­geb­nis

Amt­li­ches Er­geb­nis in bei­den Wahl­krei­sen fest­ge­stellt. Feh­ler­haft er­fass­tes Wahl­lo­kal führt zu grö­ße­ren Be­rich­ti­gun­gen

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - UNSTRUT-HAINICH - VON KLAUS WUGGAZER

Bei der Aus­zäh­lung am Wahl­abend kön­nen Feh­ler pas­sie­ren. Der Kreis-wahl­aus­schuss kor­ri­giert sie mit dem amt­li­chen En­d­er­geb­nis Land­kreis. Nun steht das amt­li­che s En­d­er­geb­nis der Land­tags­wahl im Un­st­rut-hai­nich-kreis fest. Der Kreis-wahl­aus­schuss be­fass­te sich am Mon­tag mit nö­ti­gen Kor­rek­tu­ren des vor­läu­fi­gen Er­geb­nis­ses, das am Wahl­tag, dem 27. Ok­to­ber abends be­kannt­ge­ge­ben wur­de und fass­te da­zu ein­stim­mi­ge Be­schlüs­se.

Im Wahl­kreis 8 in und um Mühl­hau­sen gab es bei der Erst­stim­me nur zwei Ver­schie­bun­gen: Stef­fen Thor­mann/lin­ke plus 1, Tho­mas Grö­ger/afd mi­nus 1. Da­mit ist Jonas Ur­bach (CDU) nun of­fi­zi­ell be­stä­tigt der Di­rekt­ver­tre­ter die­ses Wahl­krei­ses in Er­furt.

Bei den Zweit­stim­men ver­lor die CDU 8, die SPD 10, die Grü­nen 4; die Lin­ke leg­te um 13 zu, die AFD um 5, die FDP um ei­ne. Bei den klei­ne­ren Par­tei­en gab es ver­ein­zelt Kor­rek­tu­ren von bis zu drei Stim­men.

Grö­ße­re Ab­wei­chun­gen vom vor­läu­fi­gen Er­geb­nis gibt es beim amt­li­chen En­d­er­geb­nis im Wahl­kreis 9 in und um Bad Langensalz­a. Bei der Erst­stim­me ver­lor Ja­ne Croll (CDU) 42 Stim­men, Jörg Klu­pak (SPD) 2 und Lars Schüt­ze (AFD) je ei­ne. Schüt­ze ge­wann den Wahl­kreis und zieht in den Land­tag.

Da­ge­gen be­kam Cor­du­la Eger 8 Stim­men da­zu, Ju­dith Kei­del (Grü­ne) 3, Alex­an­der Kap­pe (FDP) und Trau­del Kö­nig (MLPD) je 2.

Bei den Zweit­stim­men ver­lor die CDU 23, SPD und AFD 5; die Lin­ke und die FDP be­ka­men ei­ne da­zu, die Grü­nen 4. Grund für die Än­de­run­gen sind un­ter an­de­rem Re­chen­feh­ler am Wahl­abend, die bei der so­ge­nann­ten Schnell­mel­dung mit­ge­teilt wer­den.

Dass es im Wahl­kreis acht so er­heb­li­che Än­de­run­gen gab, lie­ge dar­an, dass ein Wahl­lo­kal feh­ler­haft ins Sys­tem ein­ge­ge­ben wur­de – in der Ta­bel­le, die für ein an­de­res vor­ge­se­hen war. Als der Feh­ler be­merkt wur­de, war das vor­läu­fi­ge Er­geb­nis schon fest­ge­stellt wor­den. Ei­ne Kor­rek­tur ist dann erst im Wahl­aus­schuss mög­lich, sag­te Kreis­wahl­lei­te­rin An­nett Bl­um­rodt.

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