War das nun fa­schis­tisch von mir?

Ma­lik wird na­he­ge­legt, das Land zu ver­las­sen

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - Leserseite -

Zum Gast­kom­men­tar von Mo­ham­med Su­le­man Ma­lik:

Ich kann es nicht glau­ben,dass Herr Mo­ham­med Su­le­man Ma­lik Mil­lio­nen deut­sche Afd-wäh­ler als Fa­schis­ten be­zeich­net. Hat der Herr denn ein­mal das Wahl­pro­gramm und die Zie­le der AFD ge­le­sen? Auch dort gibt es sehr klu­ge und vor al­lem ge­bil­de­te Leu­te! In der AFD gibt es nie­man­den der wirk­lich Schutz­su­chen­de ab­weist. Auch Sie, Herr Mo­ham­med, sind oder wa­ren Schutz­su­chen­der. Wie Sie heu­te Ih­ren Le­bens­un­ter­halt ver­die­nen, weiß ich nicht. Ist es nicht le­gi­tim, für ei­ne kla­re Ab­schie­be­po­li­tik ein­zu­tre­ten, um Miss­brauch Ein­halt zu ge­bie­ten? Denn im­mer mehr deut­sche Bür­ger mer­ken, dass un­se­re Hei­mat von Wirt­schafts­flücht­lin­gen aus al­ler Welt über­rollt wird. Und soll­te Deutsch­land den „ Glo­ba­len Pakt für Mi­gra­ti­on“der UN un­ter­schrei­ben , wird es noch schlim­mer! Je­der soll­te sich dar­über in­for­mie­ren.

Sie soll­ten sich auf den Weg ma­chen, um Ihr Land, das von Ex­tre­mis­ten in Schutt und Asche ge­legt wur­de, wie­der auf­zu­bau­en, ge­nau so wie es es die deut­sche Be­völ­ke­rung nach nach dem Zwei­ten Welt­krieg ge­tan hat!

Wä­ren die­se Men­schen, so wie Sie, ein­fach ab­ge­hau­en, wür­de es die­ses Land – so wie es ist – nicht ge­ben. Von die­sen flei­ßi­gen Men­schen le­ben heu­te vie­le in Al­ters­ar­mut! Es hat sich auf der Welt her­um­ge­spro­chen, dass man in Deutsch­land Geld fürs Nichts­tun be­kommt, da bleibt für die ei­ge­ne Be­völ­ke­rung na­tür­lich we­ni­ger üb­rig! Und zum Schluss mei­ne Mei­nung: Den Un­ter­gang die­ses Lan­des pro­vo­zie­ren ganz an­de­re Par­tei­en! Al­so Herr Mo­ham­med Su­le­man Ma­lik: War das nun fa­schis­tisch von mir? Ralf Ge­or­gy, Je­na

An­mer­kung der Re­dak­ti­on: Mo­ham­med Su­le­man Ma­lik ist – wie oft be­rich­tet – der ört­li­che Ver­tre­ter der Ah­ma­diy­ya-ge­mein­de. Der Mitt­drei­ßi­ger, in Pa­kis­tan ge­bo­ren, hat die meis­te Zeit sei­nes Le­ben in Deutsch­land ver­bracht. Er be­zeich­net sich als „deut­schen Pa­trio­ten“. Er­furt, sagt er, sei sei­ne Hei­mat, seit 20 Jah­ren schon. Ah­ma­diy­ya wird in vie­len is­la­mi­schen Län­dern als Sek­te be­trach­tet, da die Ge­mein­schaft sich re­for­mis­tisch und li­be­ra­ler als der or­tho­do­xe Is­lam prä­sen­tiert. Ah­ma­diy­ya-an­hän­ger wer­den ver­folgt, Zehn­tau­sen­de flo­hen, auch nach Deutsch­land, in Thü­rin­gen le­ben kaum 100.

In die­sem Zu­sam­men­hang auch in­ter­es­sant: Mi­ke Mohring hat­te Afdthü­rin­gen-chef Björn Hö­cke kurz vor der Wahl Na­zi ge­nannt. In­so­fern fragt sich, was dann aus sei­ner Sicht Hö­ckes Wäh­ler sind...

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