Reichs­bür­ger bei Fest­nah­me ver­letzt

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - Thüringen -

Ein als Reichs­bür­ger be­kann­ter Mann aus dem Land­kreis Schmal­kal­den-mei­nin­gen hat sich so hef­tig ge­gen sei­ne Fest­nah­me ge­wehrt, dass er mit Ver­let­zun­gen in ein Kran­ken­haus ge­bracht wor­den ist. Ge­gen den Mann lag nach Po­li­zei­mit­tei­lung von Mon­tag ein Haft­be­fehl vor.

Er hat­te ei­ne Geld­stra­fe nicht ge­zahlt, als Er­satz soll­te er ins Ge­fäng­nis, wie es hieß. Aus wel­chem Grund der Mann zu ei­ner Geld­stra­fe ver­ur­teilt wor­den war, konn­te die Po­li­zei nicht sa­gen. Da der Mann auch nach mehr­ma­li­ger Auf­for­de­rung den Po­li­zis­ten nicht die Tür zu sei­nem Haus in St­ein­bach-hal­len­berg öff­ne­te, bra­chen die­se den An­ga­ben nach bei dem Ein­satz am Frei­tag die Tür auf. An­schlie­ßend ha­be sich der 62-Jäh­ri­ge kör­per­lich ge­gen die Fest­nah­me ge­wehrt.

Die Be­am­ten über­wäl­tig­ten den Mann schließ­lich, wie es hieß. Da­bei sei er ver­letzt wor­den. An­hän­ger der zer­split­ter­ten „Reichs­bür­ger“-be­we­gung er­ken­nen die Bun­des­re­pu­blik und ih­re Ge­set­ze nicht an. Sie wer­den vom Ver­fas­sungs­schutz be­ob­ach­tet und teil­wei­se als rechts­ex­trem ein­ge­stuft.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.