Zeich­nun­gen aus dem 20. Jahr­hun­dert

Stä­del-mu­se­um zeigt Werk­schau

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - Kultur & Freizeit -

Ei­nen Ein­blick in sei­nen um­fang­rei­chen Be­stand an deut­schen Zeich­nun­gen des 20. Jahr­hun­derts gibt von heu­te an das Stä­del-mu­se­um in Frankfurt. Mit der Aus­stel­lung „Gro­ße Rea­lis­tik und gro­ße Abs­trak­ti­on“setzt das Haus nach An­ga­ben sei­nes Di­rek­tors Phil­ipp De­man­dt vom Di­ens­tag zu­gleich die wis­sen­schaft­li­che Au­f­ar­bei­tung sei­ner Gra­phi­schen Samm­lung fort. Zu se­hen sind rund 100 Ar­bei­ten aus den Jah­ren 1910 bis 1989/90.

Die chro­no­lo­gisch an­ge­ord­ne­te Werk­schau zeigt, wie sich die Zeich­nung nach und nach ih­re Stel­lung als ei­gen­stän­di­ges Me­di­um er­ar­bei­tet hat. Zu se­hen sind weg­wei­sen­de Blät­ter un­ter an­de­rem von Max Beck­mann, Ernst Lud­wig Kirch­ner, Emil Nol­de, Paul Klee, Ger­hard Rich­ter, Sig­mar Pol­ke oder An­selm Kie­fer. Ins­ge­samt ver­tre­ten sind 40 Künst­ler. „Der Zeich­nung kommt im 20. Jahr­hun­dert ei­ne be­son­de­re Rol­le zu. Sie ist seit je­her Me­di­um des Su­chens, Er­fin­dens und Ex­pe­ri­men­tie­rens“, sag­te De­man­dt.

Die Gra­phi­sche Samm­lung des Stä­del Mu­se­ums gilt als ei­ne der wich­tigs­ten in Deutsch­land und um­fasst ins­ge­samt mehr als 100.000 Blät­ter. Die Werk­schau ist bis zum 16. Fe­bru­ar zu se­hen.

FOTO: STÄ­DEL MU­SE­UM / DPA

In der Werk­schau zu se­hen sind Blät­ter un­ter an­de­rem von Max Beck­mann, Emil Nol­de oder Sig­mar Pol­ke.

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