Zahl der töd­lich ver­un­glück­ten Rad­fah­rer steigt

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - Ratgeber -

■ 2018 wur­den bun­des­weit 88.850 Un­fäl­le mit ver­letz­ten Rad­fah­rern re­gis­triert, elf Pro­zent mehr als im Vor­jahr. 15.530 Rad­fah­rer und da­mit zehn Pro­zent mehr wur­den schwer ver­letzt, 445 star­ben an den Fol­gen des Un­falls (+ 17 Pro­zent), in der Mehr­zahl äl­te­re Rad­fah­rer über 65.

■ Wäh­rend die Zah­len der ge­tö­te­ten Au­to­fah­rer und -mit­fah­rer so­wie der ge­tö­te­ten Fuß­gän­ger seit mehr als zehn Jah­ren zu­rück­ge­hen, steigt die der töd­lich ver­un­glück­ten Rad­fah­rer wie­der an. Bei je­dem fünf­ten Un­fall war der Rad­fah­rer laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt der Al­lein­ver­ur­sa­cher. War ein an­de­rer Ver­kehrs­teil­neh­mer be­tei­ligt, han­del­te es sich in drei von vier Fäl­len um ei­nen Pkw. Bei gut

50.000 Kol­li­sio­nen mit Au­tos wur­den Rad­fah­rer ver­letzt. Bei rund 3500 die­ser Un­fäl­le prall­ten Rad­ler vor Au­to­tü­ren.

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