... Beth­männ­chen?

Thüringische Landeszeitung (Unstrut-Hainich-Kreis) - - Genuss -

So heißt ei­ne ku­gel­run­des Kon­fekt aus Hes­sen. Die Grund­la­ge da­für ist ein Mar­zi­panteig aus ge­mah­le­nen Man­deln, Pu­der­zu­cker und Ro­sen­was­ser. Der Teig wird ge­formt, mit je­weils drei hal­bier­ten Man­deln ver­ziert, mit Ei­gelb gla­siert und ge­ba­cken. Kre­iert hat die Ge­bäck­spe­zia­li­tät der Pa­ri­ser Kon­di­tor Je­an Jac­ques Gau­te­ni­er im Jahr 1838 – und zwar im Hau­se der Beth­manns, ei­ner be­kann­ten Ban­kiers-fa­mi­lie in Frank­furt am Main, de­ren Kü­chen­chef Gau­te­ni­er da­mals war.

Das be­kann­tes­te Mit­glied der Fa­mi­lie, Simon Mo­ritz von Beth­mann, grün­de­te die gleich­na­mi­ge Bank und war ein über die Gren­zen Frank­furts be­kann­ter Kunst­mä­zen. Sein Haus war im 19. Jahr­hun­dert Mit­tel­punkt der Frank­fur­ter Ge­sell­schaft.

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