Ter­ror­angst nach An­schlag in Hal­le

Po­li­zei si­chert ver­stärkt jü­di­sche Ein­rich­tun­gen

Thüringische Landeszeitung (Weimar) - - ERSTE SEITE - bei dem Fest­ge­nom­me­nen um den An­grei­fer han­deln soll, der als Ein­zel­tä­ter ge­han­delt und sei­ne Tat of­fen­bar mit ei­ner Helm­ka­me­ra ge­filmt ha­ben soll. „Nach Ein­schät­zung des Ge­ne­ral­bun­des­an­walts gibt es aus­rei­chend An­halts­punk­te für ei­nen mög­li­chen rechtsex

Die Po­li­zei in Thü­rin­gen hat ges­tern nach­dem schwer be­waff­ne­ten An­griff in Hal­le/ S aa­le mit der in­ten­si­ven Si­che­rung jü­di­scher Ein­rich­tun­gen im Frei­staat be­gon­nen. Zu­dem ist ent­lang der Lan­des­gren­ze zu Sach­sen-An­halt, aber auch auf den Au­to­bah­nen durch Thü­rin­gen, die Po­li­zei ver­stärkt im Ein­satz.

Es be­ste­he kei­ne kon­kre­te Ge­fahr, sag­te ei­ne Po­li­zei spre­che­rin .„ Die Thü­rin­ger Po­li­zei un­ter­stützt die Fahn­dungsm aß nah­men nach­dem oder den flüch­ti­gen Tä­tern.“Die Po­li­zei in Sach­sen-An­halt sol­lThür in gens Spe­zi­al ein­satz kom­man­do (SEK) an­ge­for­dert ha­ben.

Ges­tern hat­te kurz nach Mit­tag in Hal­le of­fen­bar ein schwer be­waff­ne­ter An­grei­fer zwei Men­schen in der Nä­he ei­ner Sy­nago­ge und in ei­nem Dö­ner-Im­biss er­schos­sen. Der mut­maß­li­che Ein­zel­tä­ter soll ei­nen Kampf­an­zug samt Helm ge­tra­gen ha­ben. Der An­grei­fer ha­be auch ver­sucht, ins In­ne­re der Sy­nago­ge ein­zu­drin­gen, heißt es.

Et­wa zwei St­un­den nach der Tat konn­te die Po­li­zei in Hal­le ei­ne Fest­nah­me ver­mel­den. Zu die­sem Zeit­punkt wur­den wei­te­re schwer be­waff­ne­te An­grei­fer noch auf der Flucht ver­mu­tet.

Am Abend ho­ben die Be­hör­den die Ge­fähr­dungs­la­ge für Hal­le wie­der auf. Die Er­mitt­lun­gen hat­ten er­ge­ben, dass es sich

Wäh­rend das Wet­ter stünd­lich um­schla­gen kann, be­zeich­net das Kli­ma die Ge­samt­heit der Wet­te­rer­eig­nis­se über vie­le Jah­re in ei­nem grö­ße­ren Ge­biet. Das Kli­ma hat sich im Lauf der Erd­ge­schich­te mehr­fach ge­än­dert – zu Di­no­sau­ri­erZei­ten war es übe­r­all feucht­warm, spä­ter folg­ten lan­ge Eis­zei­ten. Der ers­te Mensch, der die Welt in Kli­ma­zo­nen ein­teil­te, war der rus­sisch-deut­sche Me­teo­ro­lo­ge Wla­di­mir Köppen. Der Schwie­ger­va­ter des le­gen­dä­ren Po­lar­for­schers Al­f­red We­ge­ner nahm 1936 die Klas­si­fi­zie­rung vor, wo­nach um den Äqua­tor her­um tro­pi­sches Kli­ma herrscht und es zu den Po­len hin im­mer käl­ter wird. Es war Köp­pens Spät­werk – er war da­mals schon 90 Jah­re alt. (Joe)

FO­TO: SWEN PFÖRT­NER/DPA

Er­höh­te Alarm­be­reit­schaft nach dem An­schlag in Hal­le, bei dem ges­tern zwei Men­schen ums Le­ben ka­men.

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