Thüringische Landeszeitung (Weimar)

Der EM einen fünften Startplatz für Deutschlan­d erturnen könnten, mit 50 Prozent. Wie sieht es jetzt, ohne Europameis­terschaft, mit nur vier Startplätz­en aus?

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Die Zeit wird für mich jetzt sehr knapp. In vier Wochen ist der erste Qualifikat­ionswettka­mpf. Wenn überhaupt, turne ich da nicht fit und nicht alle Geräte. Die Verletzung war für mich ein schwerer Schlag auf dem Weg zu Olympia. Es wird sehr, sehr, sehr, sehr schwer, aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf.

Sie sind zurzeit die besten deutschen Turner, an ihnen wäre ich auch fit nicht vorbei gekommen. Dahinter entscheide­t die Tagesform. Ich war zuletzt der Drittbeste im Mehrkampf, aber da auch geschaut wird, wer an Einzelgerä­ten eine Medaillenc­hance hat, war das für mich noch kein sicheres Ticket. ich sie fehlerfrei turne, internatio­nal konkurrenz­fähig. Wahrschein­lich muss ich den Fokus jetzt sowieso weg vom Mehrkampf verlegen. Ich stagniere hier in Berlin und brauche einen neuen Input, um mich weiterzuen­twickeln. Halle war für mich die einzige logische Alternativ­e, da ich Nick Klessing sowie Trainer Hubert Brylok schon gut kannte und mit Lukas Dauser ein langjährig­er Trainingsp­artner auch mit dorthin gewechselt ist.

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FOTO: SASCHA FROMM Was nun? Skeptisch blickt der Erfurter Spitzentur­ner Nils Dunkel – hier nach einem Sturz bei den deutschen Meistersch­aften 2019 am Barren – in die Zukunft. Wie 2019 vor der Heim-WM kostet ihn eine Fußverletz­ung eine große Meistersch­aft, seinen Olympiatra­um gibt er noch nicht auf.

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