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Traumgaerten - - Wissen -

– Die­ser Ein­wan­de­rer fin­det von den Äckern in un­se­re Gär­ten. Das heißt aber nicht, dass er gleich als Un­kraut ver­dammt und ent­fernt wer­den muss. Im Ge­gen­teil, sei­ne gel­ben Blü­ten kön­nen ei­ne de­ko­ra­ti­ve und will­kom­me­ne Er­gän­zung im Blu­men­beet sein. Wer im nächs­ten Jahr kein Raps­feld im Gar­ten möch­te, soll­te ihn wie ein­jäh­ri­ge be­han­deln und die Sa­men­stän­de bei­zei­ten ent­fer­nen. – Ei­ne ge­sit­te­te wil­de Ro­se wie die ist ein Se­gen. Ei­ne Hunds­ro­se hin­ge­gen kann pro­ble­ma­tisch wer­den. Sie wur­zelt wie all ih­re Schwes­tern kräf­tig, schnell und tief, was sie zu ei­nem schwie­ri­gen Un­kraut macht. Am Grund­stücks­rand, als Be­stand­teil ei­ner Blü­ten­he­cke, macht sie aber ei­ne gu­te Fi­gur und lie­fert so­gar Ha­ge­but­ten. Nur an Sitz­plät­zen und Durch­gän­gen soll­te man ihr der schar­fen St­a­cheln we­gen Gren­zen set­zen.

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