Hät­ten Sie’s ge­wusst?

Tipps, Tricks & Ku­rio­ses rund ums grü­ne Reich

Traumgaerten - - Inhalt - TEXT Re­dak­ti­on, FOTOS Ma­ri­na Lohr­bach/ado­be.stock.com u.a.

Was soll Stroh im Gar­ten­teich und war­um brau­chen Wi­cken Strumpf­ho­sen? Ku­rio­ses und Wis­sens­wer­tes für Ih­ren Gar­ten.

1 Ein Strumpf voll Sa­men

Sa­men von Wi­cken, Erb­sen und an­de­ren Klet­ter­pflan­zen las­sen sich ganz leicht trock­nen und sam­meln: Sa­men­ge­häu­se in ei­ne al­te Ny­lon-Strumpf­ho­se ge­ben und zum Trock­nen auf­hän­gen. So­bald sie dürr sind, den Strumpf drü­cken und knaut­schen, da­mit die Sa­men fal­len – Fü­ße ab­schnei­den, zu­bin­den, eti­ket­tie­ren, fer­tig.

2 Wie der Wind weht

Wind­schutz im Gar­ten ist ei­ne Wis­sen­schaft für sich. Um star­ken Wind ab­zu­fan­gen, eig­net sich ei­ne He­cke bes­ser als ein fes­tes Hin­der­nis. Über Mau­er­kro­nen et­wa wird der Luft­strom nicht ge­schwächt, son­dern ge­bro­chen. Es kommt zu Ver­wir­be­lun­gen mit ent­spre­chen­den Schä­den. Ei­ne He­cke bremst den Luft­strom da­ge­gen ab. So sind auch emp­find­li­che Pflan­zen bes­ser ge­schützt.

3 Un­ter- Stüt­zung

Stau­den stüt­zen kann man auf vie­le Ar­ten: Mit teu­ren, schmuck­haft ge­schmie­de­ten Me­tall­stüt­zen, mit ein­zel­nen Bam­bus­stä­ben oder auch mit al­tem Ge­hölz­schnitt. Wich­tig ist: Die Höl­zer müs­sen gut durch­ge­trock­net sein, da­mit sie kei­ne Wur­zeln schla­gen. Bei Wei­de und Ha­sel­nuss et­wa pas­siert das leicht.

4 Selbst- Stän­dig

Lan­ge galt es als Pflicht­übung, frisch ge­pflanz­te Bäu­me zu stüt­zen. Heu­te tut man das nicht mehr aus­nahms­los. Un­ge­stütz­te Bäu­me bil­den stär­ke­re Wur­zeln, wach­sen da­her vi­ta­ler und zei­gen sich wi­der­stands­fä­hi­ger ge­gen Krank­hei­ten.

5 Lang­schlä­fer

Man­che Wild­blu­men­sa­men ru­hen jah­re­lang in der Er­de und kei­men erst, wenn sie durch Grab­ar­bei­ten an die Ober­flä­che ge­holt wer­den. Das ist der Grund, war­um zum Bei­spiel plötz­lich Klatsch­mohn auf dem Grund­stück ei­nes Neu­baus auf­taucht, ob­wohl ihn dort nie­mand aus­ge­sät hat.

6 An­ti-Al­gen-Kur

Wer sei­nen Teich von Al­gen be­frei­en möch­te, kann ent­we­der zu Che­mie grei­fen oder zu Stroh. Et­wa 50 Gramm pro Qua­drat­me­ter Was­ser­flä­che ge­nü­gen. In ei­nem Netz oder ei­nem Sack ins Was­ser ge­ge­ben, gibt der Zer­set­zungs­pro­zess des Strohs nach ei­ni­gen Wo­chen Bak­te­ri­en frei, die die Al­gen zer­stö­ren. Wir­kungs­zeit: et­wa ein hal­bes Jahr.

7 Ohr­zwi­cker ade

Ge­gen Ohr­wür­mer an Dahli­en gibt es ei­nen ein­fa­chen Trick: Ei­ne dün­ne Schicht Va­se­li­ne auf die Blü­ten­stän­gel. Das hält die Kr­ab­bel­tie­re von der Blü­te fern.

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