Ver­trag für Fit­ness­stu­dio in Ru­he prü­fen

Trossinger Zeitung - - Geld & Service -

HAN­NO­VER (dpa) - Ei­nen Ver­trag für ein Fit­ness­stu­dio soll­ten Ver­brau­cher nicht gleich vor Ort un­ter­schrei­ben. Bes­ser ist es, die Un­ter­la­gen mit nach Hau­se zu neh­men und dort die De­tails in Ru­he zu prü­fen. Denn nach Ab­schluss des Ver­trags kön­nen Ver­brau­cher ihn nicht ein­fach wi­der­ru­fen, warnt die Ver­brau­cher­zen­tra­le Nie­der­sach­sen.

Auch ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung – al­so vor Ablauf der Ver­trags­lauf­zeit – ist nur mit gu­ten Grün­den mög­lich und oft mit ei­ni­gen Hür­den ver­bun­den. Dies ist in der Re­gel nur mög­lich bei ei­ner ernst­haf­ten Krank­heit, die ein ärzt­li­ches At­test be­stä­tigt. Oder bei grund­le­gen­den Än­de­run­gen am An­ge­bot. Des­halb emp­feh­len die Ver­brau­cher­schüt­zer, sich ver­trag­lich nicht zu lang­fris­tig an ein Stu­dio zu bin­den. Üb­lich sind oft Lauf­zei­ten von zwei Jah­ren. Wer dann den Ver­trag nicht mehr will, muss ihn vor Ablauf der Kün­di­gungs­frist recht­zei­tig kün­di­gen, sonst ver­län­gert sich der Ver­trag au­to­ma­tisch – da­bei ist ma­xi­mal ein Jahr er­laubt.

FO­TO: IM­A­GO

Ei­ne Frau trai­niert im Fit­ness­stu­dio.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.