Nicht ganz ein­fach

Uhren-Magazin - - Neues - UM 5/2015 — Test Mar­cel­lo C – Net­tu­no 3

——— Bei un­se­rem in der Net­tu­no 3 ver­bau­ten ETA-KA­LI­ber 2824-2 wird im Text von »ein­fa­cher Gr­und­aus­füh­rung« und im Da­ten­kas­ten von »Ela­bo­ré« mit De­kor ge­spro­chen. Dar­in liegt ein Wi­der­spruch. Es gibt ver­schie­de­ne De­ko­re für das ETA 2824-2 – von der Ba­sis­aus­füh­rung in Ni­ckel oder Rho­di­um, über Bi­co­lor bis zu Ni­ckel Do­ré und Ni­ckel Do­ré Rho­di­um. Da­zu gibt es die Wer­ke in Stan­dard-, Ela­bo­ré-, Top- und Chro­no­me­ter-qua­li­tät.

Wir ver­bau­en nur Ro­di­um in Ela­bo­ré zum Preis von 80 860 Schwei­zer Fran­ken pro 1 000 Stück. Seit dem Jahr 2000 ha­be wir kei­ne an­de­ren Wer­ke mehr ver­wen­det. Da­zu wer­den un­se­re Wer­ke in vier La­gen zwi­schen plus drei und plus fünf Se­kun­den Gan­g­ab­wei­chung in 24 St­un­den ein­re­gu­liert. Je­der Uhr, die durch uns aus­ge­lie­fert wird, liegt ein Gang­schein bei. Wir ver­bau­en kei­ne Stan­dard­wer­ke der ETA, für die der Preis bei 35 460 Schwei­zer Fran­ken pro 1 000 Stück liegt.

Mar­cel Kainz, Mar­cel­lo C, Wür­se­len UH­REN-MA­GA­ZIN: Das Eta-ka­li­ber 2824-2 wird in vier Qua­li­täts­stu­fen aus­ge­lie­fert, die sich auch hin­sicht­lich der La­ger­stei­ne, Un­ruh, Spi­ral­fe­der, Re­gu­lie­rung und Maß­ga­ben für die Gang­wer­te un­ter­schei­den. Das zeigt un­se­re un­ten ste­hen­de Ta­bel­le. Die Qua­li­täts­stu­fen un­ter­schei­den sich zu­dem preis­lich ziem­lich stark. Die ein­fachs­te Ver­si­on kos­tet nur ein Vier­tel bis ein Drit­tel der Chro­no­me­ter-ver­si­on. Lei­der le­gen zahl­rei­che Uh­ren­mar­ken nicht so gern of­fen, wel­che Qua­li­tät sie ver­wen­den, wie et­wa Mar­cel­lo C das tut. Vie­le nut­zen das ETA 2824 auch als Ba­sis­ka­li­ber, um es zu mo­di­fi­zie­ren oder zu er­wei­tern, vor­nehm­lich im Ein­stiegs­preis­be­reich zwi­schen 500, 1 000 bis et­wa 4 000 Eu­ro. Das ETA 2824 gilt als ro­bus­tes, zu­ver­läs­si­ges Uhr­werk. Es wird seit 1972, jetzt in der Ver­si­on 2824-2 in gro­ßer Stück­zahl ge­baut. Män­gel sind längst be­ho­ben. Ihm wird nach­ge­sagt, dass die Ab­wei­chung im Gang re­la­tiv kon­stant bleibt, un­ab­hän­gig von der La­ge und an­de­ren Ein­flüs­sen. Das för­der­te auch un­ser Test in der Net­tu­no 3 zu­ta­ge. Das Werk wird von ver­schie­de­nen Her­stel­lern nach­ge­baut. Pro­mi­nen­tes­te Ad­ap­ti­on ist das Sel­li­ta SW200. ———

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.