Leserbrief­e

Uhren-Magazin - - Inhalt - UM 2/2016 — Am Ran­de UH­REN-MA­GA­ZIN — Test­kri­te­ri­en UM 2/2016 — Ver­gleich Gan­g­re­ser­vean­zei­gen

Kri­tisch be­trach­tet

——— Es darf und muss­te mal ge­sagt wer­den: »Wert­vol­le« Uh­ren mit Glas­hüt­ter Ge­nen gibt es nicht für schlap­pe hun­dert Eu­ro! Auch nicht auf Ho­me-shop­ping-ka­nä­len im TV. Hier kos­tet ei­ne »Uhr« so viel (oder so we­nig) wie ein Le­der­arm­band an der Uhr ei­ner eta­blier­ten Schwei­zer Mar­ke. Bei ei­ni­gen ech­ten Lu­xus­mar­ken zahlt man schon meh­re­re hun­dert Eu­ro nur für die Band­schlie­ße. Ich fin­de es gut, dass das UH­REN-MA­GA­ZIN ein­mal am Ran­de kurz dar­auf hin­weist. Wenn auch nur ein künf­ti­ger Uh­ren­samm­ler die­se Rand­be­mer­kung liest und ge­warnt ist, hat sich das Gan­ze schon ge­lohnt. Der Laie wird bei den gan­zen im Wert stei­gen­den »Tv-no­bel­mar­ken« mit hoch­tra­ben­den, teils ad­li­gen Na­men so­wie­so schon den Über­blick ver­lo­ren ha­ben. Leid tun mir hier ei­gent­lich nur die we­ni­gen se­riö­sen Mar­ken, die sich für die­sen Ver­trieb ent­schie­den ha­ben, wie zum Bei­spiel Je­an Mar­cel. Hier soll­ten die Her­stel­ler ih­ren Ver­triebs­weg (oh­ne Zwi­schen­han­del) über­den­ken und even­tu­ell über ei­nen Di­rekt-ver­trieb (on­li­ne) nach­den­ken. In ei­nem Punkt kann ich dem Au­tor je­doch nicht zu­stim­men: Die­se Pseu­do-zeit­an­zei­ger sind zum Ra­sen­mä­hen eben nicht be­dingt ge­eig­net. Ich ge­be ehr­lich zu, als ich vor et­wa 14 Jah­ren an­ge­fan­gen ha­be, Uh­ren zu sam­meln, hat­te ich auch die ei­ne oder an­de­re fei­ne, wert­vol­le »Mas­ter­pie­ce« aus dem chi­ne­si­schen Tian­jin. Man lernt eben nie aus. Bit­te blei­ben Sie kri­tisch. Tho­mas H. Thom­sen, Fil­der­stadt

Wie wird ge­tes­tet?

——— Im­mer wie­der fra­gen in­ter­es­sier­te Le­se­rin­nen und Le­ser bei uns in der Re­dak­ti­on nach, wie wir ge­nau tes­ten, wie das Tes­t­ur­teil zu­stan­de kommt und wie die Punk­te kon­kret ver­teilt wer­den. Wer es ganz ge­nau wis­sen will, kann sich ab so­fort un­ter www.shop.watch­ti­me.net kos­ten­frei ein E-dos­sier her­un­ter­la­den und er­hält da­mit aus­führ­li­che In­for­ma­tio­nen über un­ser Test­pro­ze­de­re – von der Zeit­waa­gen­mes­sung im La­bor­bis hin zum Tra­ge­test in der Pra­xis.

Falsch be­zeich­net

——— Es freut mich im­mer wie­der, ihr tol­les Ma­ga­zin in Hän­den zu hal­ten. Man kann heu­te zwar vie­le In­for­ma­tio­nen on­li­ne fin­den, aber für mich ist ne­ben den Uh­ren­tests und den im­mer gut re­cher­chier­ten Ge­schich­ten ge­ra­de auch das Hap­ti­sche ei­ner Zeit­schrift aus­schlag­ge­bend, um In­for­ma­ti­on in wohl­füh­len­der Art und Wei­se auf­zu­neh­men. Weil ich man­che Bei­trä­ge mehr­mals le­se, ge­he ich dann (lei­der) häu­fig ins De­tail und da ist mir Fol­gen­des auf­ge­fal­len: Bei der Vor­stel­lung der Ro­bert Müh­le Auf/ab wird im Text im­mer vom Werk RMK 01 ge­spro­chen. Bei nä­he­rer Be­trach­tung des Bil­des, wel­ches das Uhr­werk zeigt, ist aber ein­deu­tig der Schrift­zug RMK 02 ein­gra­viert. Mei­nes Wis­sens wä­re dies aber das Ka­li­ber für die Ro­bert Müh­le Klei­ne Se­kun­de (oh­ne Gan­g­re­ser­vean­zei­ge). Lie­ge ich da rich­tig?

UH­REN-MA­GA­ZIN: Auf die­se An­fra­ge ant­wor­tet uns Thi­lo Müh­le, der Ge­schäfts­füh­rer der Müh­le- Glas­hüt­te Gm­bh di­rekt: Es ist doch schön zu le­sen, dass Ih­re/un­se­re Le­ser so ins De­tail ge­hen und sich mit den Be­rich­ten aus­ein­an­der­set­zen. Herrn Hei­ßen­ber­ger kann ich so­weit Recht ge­ben, dass in un­se­rer Ro­bert Müh­le Auf/ab das Werk RMK 01 ver­baut ist und in der Klei­nen Se­kun­de das RMK 02. Von hin­ten se­hen bei­de Wer­ke iden­tisch aus. Das Auf/ab Mo­dul be­fin­det sich auf der Zif­fer­blatt­sei­te und ist so­mit durch das Bo­den­glas nicht sicht­bar. In Zu­kunft wer­den wir dar­auf ach­ten, dass Uhr, Uhr­werk und Werk­pla­ti­ne auch zu­sam­men­pas­sen. ———

Das Fo­rum für un­se­re Le­ser – Pu­bli­kums­stim­men zu frü­he­ren UH­REN-MA­GA­ZIN-AUS­GA­BEN

Franz Hei­ßen­ber­ger, Wi­en, Ös­ter­reich

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