Am Ran­de

Nr. 08 von 15: Was bringt die Li­mi­tie­rung von Uh­ren?

Uhren-Magazin - - Neues -

Für Her­stel­ler scheint es ein Sport, für Käu­fer ver­heißt es be­son­de­re Ex­klu­si­vi­tät: Ei­ne Li­mi­ted Edi­ti­on. Da gibt es die ein­zeln num­me­rier­te Agen­ten­uhr mit 7007 Stück, oder ei­ne streng li­mi­tier­te Ge­burts­tags- und Vin­ta­ge-edi­ti­on. Dem Käu­fer wird ei­ne be­son­de­re Wert­hal­tig­keit ver­mit­telt, ent­spre­chend ist auch der Neu­preis meist hö­her. Doch reicht ei­ne be­grenz­te Auf­la­ge be­reits, um ei­ne Uhr wert­voll zu ma­chen? Pau­schal wohl kaum – ei­ne un­li­mi­tier­te Rolex aus den 60ern ist heu­te fünf­stel­li­ge Be­trä­ge wert, wäh­rend li­mi­tier­te Editionen ge­braucht kaum den Neu­preis er­zie­len. Wer­ti­ge Uh­ren mit ei­ner Li­mi­tie­rung, die drei­stel­li­ge Zah­len nicht we­sent­lich über­schrei­tet, bie­ten tat­säch­lich ei­nen ge­wis­sen Mehr­wert zu un­li­mi­tier­ten Mo­del­len. Auch aus­schließ­lich nach oben be­grenz­te Auf­la­gen, wie sie man­che Her­stel­ler an­bie­ten, wir­ken sich po­si­tiv auf den Wert­er­halt aus. Lang­fris­tig zah­len sich je­doch im­mer Qua­li­tät, Ex­klu­si­vi­tät und Sel­ten­heit aus – und das schafft nicht un­be­dingt nur ei­ne Li­mi­tie­rungs­num­mer.

Tho­mas Gro­nen­thal

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