GANG­DAU­ER UND GANG­RE­SER­VE

Uhren-Magazin - - Test -

Die Gang­dau­er oder Gang­au­to­no­mie ei­nes Uhr­werks ist ein ab­so­lu­ter Wert und be­zeich­net die Dau­er vom Voll­auf­zug bis zur völ­li­ger Ent­span­nung der Zug­fe­der, oh­ne dass ihr zwi­schen­zeit­lich er­neut Ener­gie zu­ge­führt wur­de. Die Gang­re­ser­ve da­ge­gen be­schreibt in ih­rer ur­sprüng­li­chen De­fi­ni­ti­on je­ne Zeit, wäh­rend der die Uhr über ih­re ei­gent­li­che Gang­dau­er hin­aus noch läuft, aber we­gen ex­trem nach­las­sen­der Fe­der­span­nung sich das Gang­ver­hal­ten er­heb­lich ver­schlech­tert. Nach heu­ti­gem Ver­ständ­nis ist die Gang­re­ser­ve al­ler­dings die ge­sam­te ver­blei­ben­de Zeit, in der die Uhr seit dem Voll­auf­zug bis zum Still­stand noch läuft und als sol­che – je nach Fe­der­span­nung – ei­ne ver­än­der­li­che Grö­ße. Die Gan­g­re­ser­vean­zei­ge weist die­se ver­blei­ben­de Rest­gang­dau­er aus und in­for­miert so­mit dar­über, ob be­zie­hungs­wei­se wann die Uhr wie­der auf­ge­zo­gen wer­den muss. Frü­he An­zei­gen ver­wie­sen üb­ri­gens auf die Gang­re­ser­ve nach ur­sprüng­li­cher De­fi­ni­ti­on. Heu­te da­ge­nen wer­den Gang­dau­er und Gang­re­ser­ve ver­brei­tet so­gar syn­onym ver­wen­det.

Ele­gant bis sport­lich: Egal, ob 39,5 oder bei­na­he 46,0 Mil­li­me­ter im Durch­mes­ser – je­de Mar­ke hat ei­nen Weg ge­fun­den, ih­re Uhr kom­for­ta­bel ans Hand­ge­lenk zu brin­gen.

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