SEI­KO – EI­NE KUR­ZE GE­SCHICH­TE

Uhren-Magazin - - Wissen -

Im Jahr 1881 er­öff­ne­te der 1860 ge­bo­re­ne Kin­ta­ro Hat­to­ri ein Ge­schäft für Ta­schen­und Wand­uh­ren. Zu­nächst ver­kauf­te und re­pa­rier­te er hier im­por­tier­te Uh­ren. Sein Ehr­geiz reich­te je­doch wei­ter. 1892 grün­de­te er mit dem In­ge­nieur Tsu­ru­hi­ko Yo­shi­ka­wa die Sei­ko­sha-uh­ren­fer­ti­gung zur Her­stel­lung hoch­wer­ti­ger Wand­uh­ren. Gleich­zei­tig er­öff­ne­te er ein wei­te­res La­den­ge­schäft mit ei­nem Glo­cken­turm, bis heu­te das Wahr­zei­chen der Gin­za, dem Lu­xus­ein­kaufs­vier­tel To­kios. 1895 ge­lang die Pro­duk­ti­on der ers­ten ei­ge­nen Ta­schen­uhr. 1910 wur­de die­ser Ge­schäfts­zweig erst­mals pro­fi­ta­bel. Im Jahr 1923 brann­te die Haupt­nie­der­las­sung und die Sei­ko­sha-fa­b­rik in Fol­ge ei­nes Erd­be­bens nie­der. Kin­ta­ro Hat­to­ri ent­schied, al­le 1 500 von Kun­den zur War­tung ein­ge­reich­ten Uh­ren, die ver­nich­tet wur­den, auf ei­ge­ne Kos­ten mit gleich­wer­ti­gen Uh­ren zu er­set­zen. 1923 ging die ers­te Arm­band­uhr mit Sei­ko auf dem Zif­fer­blatt in Pro­duk­ti­on. 1934 starb Kin­ta­ro Hat­to­ri im Al­ter von 73 Jah­ren. Seit 1949 ist Sei­ko an der To­kio­ter Bör­se no­tiert. 1967 ge­wan­nen Sei­ko-arm­band­uh­ren die Chro­no­me­ter­wett­be­wer­be in Neu­châ­tel. 1969 stell­te Sei­ko mit der As­tron die ers­te Quarz­arm­band­uhr der Welt vor.

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