Oris PRO DI­VER CHRO­NO­GRAPH

Preis­ka­te­go­rie bis 5 000 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Test -

——— Jörg Jo­hann fin­det den Pro Di­ver Chro­no­gra­phen et­was zu groß ge­ra­ten – im Ge­gen­satz zur Sinn-uhr, die er ver­gleichs­wei­se am an­de­ren Arm trägt – und durch die vie­len klei­nen, sehr akri­bisch auf­ge­brach­ten Ska­len leicht über­la­den. Den­noch bleibt die Zeit­an­zei­ge un­ter al­len Um­stän­den do­mi­nant. Und bei den Ska­lie­run­gen macht Oris eben­falls al­les rich­tig – bis hin zur Lü­net­te, de­ren Ke­ra­mik­ein­la­ge vor­bild­lich mi­nu­ten­ge­nau durchska­liert ist. Hat man das Ro­ta­ting Sa­fe­ty Sys­tem erst ein­mal be­grif­fen, ist die Ein­stel­lung der Tauch­zeit ei­ne si­che­re Sa­che. Der grif­fi­ge Gum­mi­über­zug am äu­ße­ren Ring lässt sich zum Her­aus­zie­hen selbst mit Hand­schu­hen gut fas­sen. Ist die Lü­net­te in Stel­lung ge­bracht, da­zu ras­tet sie im Halb­mi­nu­ten­schritt, drückt man den Ring wie­der her­un­ter. Er sorgt dann nicht nur da­für, dass die Lü­net­te wäh­rend des Tauch­gangs fest fi­xiert bleibt, son­dern dient auch zur Stoß­si­che­rung.

Dank der weit nach un­ten ab­ge­win­kel­ten An­stö­ße, in de­nen das Tit­an­band ver­schraubt ist, sitzt die Uhr so­gar am schma­len Hand­ge­lenk über­ra­schend gut. In der Druck­falt­schlie­ße be­fin­det sich ei­ne Tauch­ver­län­ge­rung. Oris lie­fert im Set ein zwei­tes Band aus Kaut­schuk mit. Es ist mit ei­nem Falt-schie­be-ver­schluss aus­ge­stat­tet, mit dem sich das Band va­ri­ie­ren lässt, oh­ne dass man die Uhr da­bei vom Arm neh­men muss.

Das ge­fällt dem Tauch­pro­fi, für den der Pro Di­ver Chro­no­graph ge­macht ist. Ne­ben sei­nem in­stru­men­ten­haf­ten Auf­tritt ge­hö­ren auch noch 100 Bar Druck­fes­tig­keit, ein He­li­um­ven­til und ei­ne Me­ter-fuß-um­rech­nungs­ta­bel­le auf dem mas­si­ven Ge­häu­se­bo­den zur Aus­stat­tung. ———

Trotz sei­ner üp­pi­gen Aus­ma­ße sitzt er si­cher an je­dem Hand­ge­lenk, und trotz sei­ner vie­len Ska­len ist die Tauch­zeit do­mi­nant und gut ables­bar.

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