Kas­ten­we­sen

Uhren-Magazin - - Neues -

Der »Er­satz­teil­schrank« der Re­stau­ra­ti­ons­ab­tei­lung von Au­de­mars Pi­guet ist nichts Ge­rin­ge­res als ein gut ge­hü­te­ter Tre­sor, der von den Re­stau­ra­to­ren An­ge­lo und Fran­cis­co aus­nahms­wei­se für die Teil­neh­mer un­se­rer Le­ser­rei­se ge­öff­net wur­de. In den Holz­käst­chen be­fin­den sich Er­satz­tei­le di­ver­ser Ka­li­ber oder gar gan­ze his­to­ri­sche Uhr­wer­ke, manch­mal auch Kon­struk­ti­ons­zeich­nun­gen und Skiz­zen. Die Be­schrif­tun­gen mit Buch­sta­ben und Zah­len las­sen auf Re­fe­ren­zen und Funk­tio­nen der je­wei­li­gen Uhr­wer­ke schlie­ßen. Die ein­zel­nen Tei­le wer­den aber nicht et- wa als Er­satz­tei­le ver­wen­det, son­dern le­dig­lich als Mus­ter für den Nach­bau in der Re­stau­ra­ti­on ge­nutzt. Das war in der Ver­gan­ge­heit lei­der nicht im­mer so, wes­halb man­che Tei­le feh­len oder Käs­ten gar ganz leer sind. An­de­re ent­hal­ten da­für kom­plet­te Uhr­wer­ke, die nie ge­baut wur­den. Ist ein Teil nicht mehr da, muss der Nach­bau an­hand von Skiz­zen er­fol­gen. Von Be­ginn hat Au­de­mars Pi­guet her­ge­stell­te Uh­ren und Wer­ke in Ar­chiv­bü­chern re­fe­ren­ziert. Das macht die De­tek­tiv­ar­beit heu­te et­was ein­fa­cher, wenn his­to­ri­sche Uh­ren zu re­pa­rie­ren sind. Ma­ri

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