DIN 8330 ZEIT­MESS­TECH­NIK – FLIEGERUHR­EN

Uhren-Magazin - - Test -

ren Dreh­ring, der für die Din-zer­ti­fi­zie­rung ge­ring­fü­gig va­ri­iert wur­de. Die Norm ver­langt ei­ne durch­gän­gi­ge mi­nu­ten­ge­naue Ska­len­tei­lung, wo­für un­ter die ara­bi­schen Zeh­ner­zif­fern klei­ne In­di­zes ge­setzt sind.

Für den Ska­len­hin­ter­grund – und eben­so für das Zif­fer­blatt – heißt die For­de­rung der Norm Matt­schwarz, der bei­de Zeit­mes­ser selbst­ver­ständ­lich nach­kom­men. Sto­wa ska­liert den Dreh­ring als Count­down-lü­net­te, was in der Luft­fahrt aus­ge­spro­chen sinn­voll ist. So las­sen sich ver­blei­ben- de Zei­ten von Flug­ma­nö­vern in der Zu­sam­men­schau mit den Mar­kie­run­gen auf der Lü­net­te schnell er­fas­sen. Eben­so wohl­be­dacht und in der DIN ex­pli­zit aus­for­mu­liert, ist die Mi­nu­ten­ras­tung der Lü­net­te, wel­che bei­de Uh­ren in per­fek­ter Wei­se um­set­zen.

Auf dem Zif­fer­blatt ist ei­ne Ska­len­tei­lung in glei­cher Art ge­for­dert. Die Kom­bi­na­ti­on der Funk­tio­na­li­tä­ten ga­ran­tiert Zeit­ein­stel­lun­gen, wie sie in der Luft­fahrt häu­fig er­for­der­lich sind, eben auf die Mi­nu­te ge­nau. Wo­bei man bei ge­nau­em Hin­se­hen fest­stel­len muss, dass die Pünkt­chen auf der Sto­wa-lü­net­te nicht ganz ex­akt den In­dex-li­ni­en auf dem Zif­fer­blatt ge­gen­über­ste­hen. Bei der Sinn 857 UTC da­ge­gen er­ge­ben bei­de Tei­le stets ei­ne per­fek­te Li­nie.

Schwarz und Weiß, je­doch kei­ne Schwarz­weiß­ma­le­rei

Apro­pos UTC. Die Sinn-uhr weist im in­ne­ren Be­reich des Zif­fer­blat­tes ei­ne zwei­te Zeit­zo­ne in Oran­ge aus. Zu­sätz­li­che Ska­len, wie auch Fir­men­lo­gos dür­fen nach DIN farb­lich nur zu­rück­ge­nom­men auf­ge­bracht wer­den. Ganz aus­ge­nom­men ist da­bei die Far­be Rot in beim Tra­gen sicht­ba­ren Be­rei­chen. Dar­über hin­aus legt die DIN 8330 ganz kon­kre­te Din­ge fest, wel­che die bei­den Her­stel­ler bei der Kon­fi­gu­ra­ti­on ih­rer zu zer­ti­fi­zie­ren­den Uh­ren na­tür­lich be­dacht ha­ben. Zum

Mit der DIN 8330 wur­de im März 2016 nach Jahr­zehn­ten wie­der ei­ne deut­sche Norm für Fliegeruhr­en ver­öf­fent­licht. Sie de­fi­niert An­for­de­run­gen an die­sen Uh­ren­typ nach den Er­for­der­nis­sen der mo­der­nen Luft­fahrt.

Bei­spiel muss der Durch­mes­ser des Zif­fer­blat­tes min­des­tens 27 Mil­li­me­ter be­tra­gen. Auf den ers­ten Blick er­scheint das Blatt der Sto­wa-uhr grö­ßer. Tat­säch­lich un­ter­schei­den sich die bei­den Zif­fer­blät­ter im Durch­mes­ser nur um Mil­li­me­ter­bruch­tei­le. Das et­wa 33-Mil­li­me­ter-dis­play der Sinn-uhr wirkt we­gen der gro­ßen ara­bi­schen Zif­fern und der zu­sätz­li­chen Utc-ska­la et­was un­über­sicht­li­cher, ist in den Gr­und­funk­tio­nen aber nicht schlech­ter ab­les­bar.

Die­se dür­fen nur in den Far­ben Schwarz und Weiß aus­ge­führt sein, wo­bei min­des­tens 30 Pro­zent der Zei­ger Weiß und In­di­zes min­des­tens 0,2 Mil­li­me­ter breit sein müs­sen. Der Ab­stand der Spit­zen von Mi­nu­ten- und Se­kun­den­zei­ger zum kür­zes­ten In­dex darf 0,5 Mil­li­me­ter und zur Ska­la des Dreh­rings 5,0 Mil­li­me­ter nicht über­schrei­ten, um nur ein paar Eck­da­ten zu er­wäh­nen.

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