TAG HEU­ER – ECK­PUNK­TE DER FIR­MEN­GE­SCHICH­TE

Uhren-Magazin - - Wissen -

1860 – Edouard Heu­er er­öff­net im Schwei­ze­ri­schen Saint-imier ei­ne Uhr­mach­er­werk­statt.

Zu­stand, in ei­nem Preis­be­reich zwi­schen 2 000 und 5 500 Eu­ro. Auch hier wir­ken sich Auf­be­wah­rungs­box und Pa­pie­re wert­stei­gernd aus. Das Hoch­fre­quenz­werk von Ze­nith macht die Uhr zu­dem sehr sel­ten und er­höht die Sam­mel­wür­dig­keit.

Li­mi­tie­rung als Kauf­an­reiz bei Neu­auf­la­gen der Monza

Zehn Jah­re spä­ter prä­sen­tier­te TAG Heu­er die auf 1 911 Stück li­mi­tier­te Monza Ca­li­bre 36 Li­mi­ted Edi­ti­on, de­ren wei­ßes Zif­fer­blatt mit ara­bi­schen lu­mi­nes­zie­ren­den Zif­fern im his­to­ri­sie­ren­den Stil ver­se­hen ist. Der Zeit­mes­ser – er ar­bei­te­te eben­falls mit dem El Pri­me­ro von Ze­nith – er­in­ner­te an den »Ti­me of Trip«-bord­chro­no­gra­phen aus dem Jahr 1911. Ge­mäß der stren­gen Li­mi­tie­rung gibt es die­se Monza-mo­del­le nur sel­ten auf dem Ge­braucht­markt. Das In­vest­ment liegt hier­bei in ei­nem Be­reich ab 3 500 Eu­ro.

Pünkt­lich zur Ba­sel­world 2016 – der For­mel 1 der Uh­ren – stell­te TAG Heu­er ei­ne neue Monza zu ih­rem 40. Ge­burts­tag vor. Der Chro­no­graph über­nimmt Ele­men­te vor­he­ri­ger Mo­del­le, Zif­fer­blatt und Op­tik leh­nen sich stark an die 1970er-jah­re an. Das Ge­häu­se ist wie­der in Schwarz ge­hal­ten und zi­tiert die Uhr von 1976, an­ders als da­mals be­steht das Ge­häu­se nun aber aus Ti­tan. Das Zif­fer­blatt zeigt die ori­gi­na­len Schrift­zü­ge. Per­fek­te Ables­bar­keit, Puls­mes­ser und Ta­chy­me­ter­ska­la zei­gen die Sport­lich­keit. 42 Mil­li­me­ter Durch­mes­ser sind zeit­ge­mäß, das Arm­band be­steht aus schwar­zem Kalbs­le­der im Ra­c­ing-de­sign. In­nen kommt das au­to­ma­ti­sche Ca­li­bre 17 zum Ein­satz, mit Hilfs­zif­fer­blät­tern bei drei und neun Uhr. Im Ge­gen­satz zum his­to­ri­schen Ka­li­ber 12 oder 15 oder dem le­gen­dä­ren El Pri­me­ro han­delt es sich al­ler­dings um ein Mo­dul­werk auf der Ba­sis des ETA 2892-A2. Die Uhr kos­tet 4 700 Eu­ro – noch sind al­so die Mo­del­le aus den 1970er-jah­ren güns­ti­ger. Den­noch soll­te man schnell zu­grei­fen, denn die Monza wird mehr und mehr ein Klas­si­ker, der sich nicht hin­ter ei­ner Heu­er Car­re­ra zu ver­ste­cken braucht. ———

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