Pro­fes­sio­na­li­tät

Uhren-Magazin - - Wissen -

——— 1965 brach­te die Ma­nu­fak­tur die ers­te Tau­cher­uhr Ja­pans auf den Markt. Zwei Jah­re spä­ter folg­te die Tau­cher­uhr 300M Di­ver’s mit Ver­bes­se­run­gen hin­sicht­lich Ables­bar­keit, Stoß­si­cher­heit und Was­ser­dicht­heit. 1975 kam ei­ne pro­fes­sio­nel­le Tau­cher­uhr, die Pro­fes­sio­nal Di­ver’s 600M, mit mehr als 20 Welt­pre­mie­ren auf den Markt. Ihr Grund­ge­häu­se be­stand aus ei­nem Stück Ti­tan. Durch die spe­zi­el­le Mo­no­struk­tur und be­son­de­re L-för­mi­ge Dich­tun­gen kann kein He­li­um in die Uhr ein­drin­gen, was für das Sät­ti­gungs­tau­chen wich­tig ist. Ein Zwei­schich­tSys­tem des Ge­häu­ses schützt den Zeit­mes­ser vor har­ten Schlä­gen und hält die Tauch­lü­net­te in der ein­ge­stell­ten Po­si­ti­on. Auch das Arm­band war ei­ne In­no­va­ti­on. Mit der so­ge­nann­ten Ak­kor­de­on-form passt es sich dem Was­ser­druck an und wei­tet oder zieht sich zu­sam­men. So bleibt die Uhr stets fest am Hand­ge­lenk. Spä­ter wur­de die Wel­len­struk­tur zur Stan­dard­aus­rüs­tung an Arm­bän­dern vie­ler Tau­cher­uh­ren, da auch an­de­re Her­stel­ler von der In­no­va­ti­on über­zeugt wa­ren. Die Pro­fes­sio­nal Di­ver’s 600M trug im Üb­ri­gen auch Ro­ger Moo­re als Ja­mes Bond 1981 in dem Strei­fen »In töd­li­cher Mis­si­on«. Bis 1985 war Sei­ko mit ganz un­ter­schied­li­chen Uh­ren, vor al­lem Quarz-mo­del­len, an der Sei­te des Ge­heim­agen­ten im Ein­satz. ———

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