Ein Zei­ger, 24 St­un­den

Preis­ka­te­go­rie bis 1 000 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Special - Bot­ta-de­sign — Uno-24 Plus

——— So wie die Er­de sich in 24 St­un­den ein­mal um ih­re ei­ge­ne Ach­se dreht, dreht sich auch der St­un­den­zei­ger der UNO-24 Plus auf dem Zif­fer­blatt ein­mal um sei­ne Ach­se. Wäh­rend bei ei­ner ge­wöhn­li­chen Zwölf-st­un­den-anzeige je­de Zei­ger­stel­lung zwei Be­deu­tun­gen hat, zum Bei­spiel 4.00 Uhr früh gleich 16.00 Uhr nach­mit­tags, ist die Zei­ger­po­si­ti­on bei der UNO-24 Plus je­der­zeit ein­deu­tig. Ent­spre­chend ist das Zif­fer­blatt auch in ei­ne Tag- und ei­ne Nacht­hälf­te un­ter­teilt. Der St­un­den­zei­ger folgt qua­si dem Son­nen­stand: Mit­tags ist er oben, nachts un­ten, zu Son­nen­auf- und Un­ter­gang je­weils am Ho­ri­zont. Die UNO-24 Plus be­sitzt ein raf­fi­niert ge­stal­te­tes 45-Mil­li­me­terE­del­stahl­ge­häu­se mit ent­spie­gel­tem Sa­phirglas und Schwei­zer Quarz­werk. Sie ist ab De­zem­ber für 498 Eu­ro bei Bot­ta-de­sign.de be­stell­bar. ———

sit­zen, er­hält das Quarz­werk bei je­der Arm­be­we­gung fri­sche Ener­gie. Die­se wird in ei­ner wie­der auf­lad­ba­ren Zel­le ge­spei­chert und gleich­mä­ßig an den Quarz ab­ge­ge­ben.

Oh­ne Bat­te­rie­wech­sel, aber mit höchs­ter Gang­ge­nau­ig­keit

Wie Sei­ko ar­bei­te­te auch Ci­ti­zen vie­le Jah­re an ei­ner al­ter­na­ti­ven und vor al­lem Res­sour­cen scho­nen­den Ener­gie­quel­le. 1995 führ­te der Kon­zern schließ­lich sei­ne Eco-dri­ve-tech­no­lo­gie ein. An­ders als bei den Ki­ne­ticWer­ken von Sei­ko setzt man hier nicht auf die Arm­be­we­gun­gen, son­dern auf Licht. Ei­ne Licht­zel­le aus Si­li­zi­um wan­delt na­tür­li­ches und künst­li­ches Licht in Strom um. Die­ser wird in ei­ner wie­der auf­lad­ba­ren Zel­le ge­spei­chert und gleich­mä­ßig an das Quarz­werk ab­ge­ge­ben. So brau- chen Eco-dri­ve-uh­ren wie die Sei­koKi­ne­tic-mo­del­le kei­ne Bat­te­rie oder gar ei­nen Bat­te­rie­wech­sel.

Jüngs­te In­no­va­tio­nen kon­zen­trie­ren sich auf das be­son­ders prä­zi­se Stop­pen der Zeit. So hat die Schwei­zer Wer­ke­ma­nu­fak­tur ETA ex­klu­siv für Cer­ti­na, bei­de ge­hö­ren zur Swatch Group, das Quarz­werk ETA 251.294 KP Fly­back Pre­cid­ri­ve ent­wi­ckelt. Es bie­tet ne­ben der nor­ma­len Stopp­funk­ti­on auch ei­ne Fly­back- und Schlepp­zei­ger-funk­ti­on. ETA kom­bi­niert in die­sem Werk zwei Tech­no­lo­gi­en. Die Po­wer­dri­ve-tech­nik, die für ei­ne schnel­le Zei­ger­be­we­gung sorgt, und die Pre­cid­ri­ve-tech­nik. Sie er­mög­licht durch Ther­mo­kom­pen­sa­ti­on, dass das Quarz­werk Chro­no­me­ter ge­nau läuft. Wäh­rend man dem Cer­ti­na DS-2 Fly­back-chro­no­gra­phen sei­ne Spe­zia­li­tät kaum an­sieht, reicht beim Curv Chro­no­gra­phen von Bul­o­va ein Blick schon aus. Denn das Ge­häu­se des Ti­tan-edel­stahl­stop­pers ist ge­bo­gen, ganz so wie das dar­in ar­bei­ten­de Quarz­werk. Das Ka­li­ber Curv ist das welt­weit ers­te ge­bo­ge­ne Quarz-chro­no­gra­phen­werk. Es ist be­son­ders flach und dank Hoch­leis­tungs­quarz er­reicht es ei­ne Gang­ge­nau­ig­keit von we­ni­gen Se­kun­den im Jahr. Ei­ne wei­te­re Be­son­der­heit, die op­tisch ei­ne Brü­cke zu me­cha­ni­schen Wer­ken schlägt, ist der schlei­chen­de Se­kun­den­zei­ger.

Die prä­zi­se An­ga­be und das ex­ak­te Stop­pen der Zeit sind aber nicht das ein­zi­ge, was ei­ne Quarz­uhr kann. In den letz­ten Jahr­zehn­ten ha­ben sie sich zu ech­ten Multifunkt­ionsuhren ent­wi­ckelt. Es gibt kaum ei­ne Funk­ti­on, die nicht rea­li­siert wer­den könn­te. ———

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