FA­CET­TEN­REICH

Bru­no Söhn­le Fa­cet­ta 1957 Small – 535 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Journal -

Im Jahr 2000 er­füll­te sich Bru­no Söhn­le zu sei­nem 60. Ge­burts­tag den Wunsch nach ei­ner ei­ge­nen Uh­ren­mar­ke. Sie hat ih­ren Sitz im Ass­mann-haus in Glas­hüt­te, das 2012 re­no­viert wur­de. Dies war auch der Start­schuss zur neu­en Uhr Fa­cet­ta 1957. Es war die letz­te Uhr, auf die Bru­no Söhn­le ge­stal­te­risch Ein­fluss nahm. Die Zahl im Mo­dell­na­men ver­weist auf das Jahr, in dem Söhn­le sei­ne Be­rufs­kar­rie­re be­gann. Der Na­me Fa­cet­ta be­zieht sich auf das kis­sen­för­mi­ge Edel­stahl­ge­häu­se mit sei­nen po­lier­ten und mat­tier­ten, stei­len und fla­chen Fa­cet­ten. Sie sol­len die Hö­hen und Tie­fen ei­nes je­den Le­bens dar­stel­len. Das Ge­häu­se misst 34,9 oder 42,9 Mil­li­me­ter im Durch­mes­ser. Die Lü­net­te und die Zwi­schen­glie­der des Stahl­ban­des be­ste­hen aus schwar­zer Ke­ra­mik, was der Uhr ei­ne sport­li­che An­mu­tung ver­leiht. Pas­send da­zu wählt Bru­no Söhn­le ein dunk­les Zif­fer­blatt. Hier tritt das Groß­da­tum bei zwölf Uhr in Er­schei­nung. Als »Fa­cet­ta 1957 Big« fin­den auf dem Zif­fer­blatt ne­ben der rö­mi­schen Drei und Neun auch die Sechs und die Zwölf noch Platz. Ob klein oder et­was grö­ßer – in bei­den Ver­sio­nen tickt ein ver­edel­tes Ron­da-quarz­werk.

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