Out­door Uh­ren

Der Som­mer lädt zu aben­teu­er­li­chen Klet­ter­par­ti­en, auf­re­gen­den Cam­pin­g­aus­flü­gen und wil­den Pis­ten­fahr­ten ein. Die­se sie­ben Uh­ren pas­sen da­zu.

Uhren-Magazin - - Inhalt - Text — Me­lis­sa Göß­ling Fo­tos — Her­stel­ler, pixabay.com

Sinn Spe­zi­al­uh­ren

——— Sinn Spe­zi­al­uh­ren nennt sei­ne ro­bus­ten Uh­ren Ein­satz­zeit­mes­ser. Ih­re Funk­tio­nen sind stets auf den ih­nen zu­ge­dach­ten Ein­satz zu­ge­schnit­ten. Der EZM 12 wur­de für den Luf­tret­tungs­dienst ent­wi­ckelt. So lässt sich die Lü­net­te mit­hil­fe ei­nes be­stimm­ten Werk­zeu­ges ab­neh­men, um die kom­plet­te Uhr nach ei­nem No­t­e­in­satz des­in­fi­zie­ren und rei­ni­gen zu kön­nen. Auf dem Zif­fer­blatt be­fin­det sich un­ter an­de­rem ei­ne ein­fach zu hand­ha­ben­de Pul­so­me­ter­ska­la. Die­se An­zei­ge lässt sich na­tür­lich auch nach ei­nem Gip­fel­auf­stieg ver­wen­den, um den ei­ge­nen Puls oder den des Ge­fähr­ten zu über­prü­fen. Dar­über hin­aus punk­tet der EZM 12 mit ei­nem 44 Mil­li­me­ter gro­ßen Edel­stahl­ge­häu­se, das perl­ge­strahlt ist und so­mit kei­ne stö­ren­den Re­fle­xio­nen er­zeugt. Ei­ne Te­gi­men­tBe­hand­lung schützt das Ge­häu­se vor Krat­zern von der Fels­wand. Bei ei­ner Druck­fes­tig­keit von bis zu 20 Bar kann der EZM 12 auch bei ei­nem er­fri­schen­den Bad im Glet­scher­bach am Hand­ge­lenk blei­ben. Üb­ri­gens ga­ran­tiert Sinn ei­ne Funk­ti­ons­si­cher­heit von mi­nus 45 Grad Cel­si­us bis plus 80 Grad Cel­si­us – prak­tisch, wenn man im Som­mer ei­si­ge Berg­hö­hen er­klimmt. ———

TAG Heu­er Aqua­ra­cer 300M Kha­ki – 2500 Eu­ro

——— Mit­ten im Wald das Zelt auf­schla­gen, Feu­er ma­chen oh­ne wei­te­re Hilfs­mit­tel – da er­wacht der Pfad­fin­der­geist. Um kei­ne schla­fen­den Bä­ren zu we­cken, emp­fiehlt es sich, ge­deck­te Far­ben zu tra­gen. Kom­plett in Kha­ki­grün ge­hal­ten, bleibt die TAG Heu­er Aqua­ra­cer 300M Kha­ki un­auf­fäl­lig. Was­ser­dicht bis 300 Me­ter be­glei­tet sie den Pfad­fin­der auch auf Ex­pe­di­tio­nen im und un­ter Was­ser. Das Tex­til­band sorgt für ei­nen si­che­ren Sitz am Hand­ge­lenk und lässt sich in der Not auch zweck­ent­frem­den. Das Ge­häu­se misst 43 Mil­li­me­ter im Durch­mes­ser und be­steht aus schwarz be­schich­te­tem Ti­tan. Die­ses Ma­te­ri­al ist be­son­ders leicht, aber auch sehr wi­der­stands­fä­hig und be­last­bar. TAG Heu­er kom­bi­niert das mit ei­ner grü­nen Lü­net­te aus elo­xier­tem Alu­mi­ni­um; ein eben­falls har­tes und kratz­fes­tes Ma­te­ri­al. Im In­nern sorgt ein au­to­ma­ti­sches Eta-ka­li­ber 2824 da­für, dass der Trä­ger beim Aben­teu­er nicht ver­gisst, recht­zei­tig die Würst­chen aus dem Feu­er zu ho­len. ———

Oris Big Crown Pro­pi­lot Chro­no­graph – 2950 Eu­ro

——— Aus­flü­ge in die Na­tur ma­chen so lan­ge Spaß, bis das Wet­ter plötz­lich um­schlägt. Da kann es nütz­lich sein, ei­nen Chro­no­gra­phen mit Tele­me­ter­ska­la da­bei zu ha­ben. Denn da­mit lässt sich zum Bei­spiel mes­sen, wie weit die am Him­mel auf­leuch­ten­den Blit­ze und Ge­wit­ter­wol­ken ent­fernt sind: Wer ei­nen Blitz sieht, stoppt die Zeit bis der Don­ner­schlag zu hö­ren ist. Die Ent­fer­nung lässt sich schließ­lich auf der Ska­la ab­le­sen. Der Big Crown Pro­pi­lot Chro­no­graph von Oris bie­tet ei­ne sol­che Funk­ti­on. Sie wird vom Au­to­ma­tik­ka­li­ber SW500 der Sel­li­ta ge­steu­ert, das sich in ei­nem 44 Mil­li­me­ter gro­ßen Edel­stahl­ge­häu­se be­fin­det. Für den sport­li­chen Look sorgt ein kan­ne­lier­ter Ge­häu­se­rand und ein Tex­til­band in Schwarz oder Grün. Ist der Aus­flug be­en­det, wird es ein­fach ge­gen ein ele­gan­tes Le­der­arm­band aus­ge­tauscht. ———

Da­mas­ko DA 43 Black – 1540 Eu­ro

——— Ei­ne Uhr von Da­mas­ko wird nach ei­ner Wan­de­rung über Stock und St­ein wie neu aus­se­hen – ganz im Ge­gen­satz zu ih­rem Trä­ger. Da­mas­ko ver­wen­det für sei­ne Zeit­mes­ser aus­schließ­lich eis­ge­här­te­ten, ni­ckel­frei­en Edel­stahl. Die­ser Stahl ist auf­grund ei­ner spe­zi­el­len Wär­me­be­hand­lung et­wa vier­mal här­ter als der üb­li­cher­wei­se ver­wen­de­te Edel­stahl. Zu­sätz­lich er­hält das 42 Mil­li­me­ter gro­ße Ge­häu­se ei­ne schwar­ze Da­mest-be­schich­tung, die ein Ver­krat­zen prak­tisch un­mög­lich macht. In Kom­bi­na­ti­on mit ei­ner ver­schraub­ten Kro­ne, Kro­nen­schutz und ei­nem ver­schraub­ten Bo­den bleibt die DA 43 Black bis 100 Me­ter was­ser­dicht. Dar­in ar­bei­tet das Au­to­ma­tik­ka­li­ber ETA 2836, das ne­ben der Zeit auch Da­tum und Wo­chen­tag an­gibt. Dank Weich­ei­sen­in­nen­ge­häu­se bleibt das Werk vor Ma­gnet­fel­dern ge­schützt. Das Zif­fer­blatt trägt auf der gan­zen Flä­che Su­per­lu­mi­no­va, wo­durch die Zeit bei al­len Licht­ver­hält­nis­sen ab­les­bar ist. ———

Formex AS 1100, Mo­dell 8199 – 1295 Eu­ro

——— Für be­son­ders viel Ner­ven­kit­zel sor­gen Ex­trem­sport­ar­ten wie Motorsport im Ge­län­de oder Free­style Moun­tain­bike fah­ren. Ei­ne Out­door-uhr muss für die­se Zwe­cke be­son­ders gut Er­schüt­te­run­gen und Stö­ße aus­hal­ten kön­nen. Formex hat hier­zu ei­ne spe­zi­el­le, pa­ten­tier­te Ge­häu­se­fe­de­rung ent­wi­ckelt. Die­se ist bei dem 8199-Chro­no­gra­phen an den vier Ecken des 46,5 Mil­li­me­ter gro­ßen Tit­an­ge­häu­ses zu er­ken­nen. Die Fe­de­rung soll für ei­nen er­höh­ten Tra­ge­kom­fort sor­gen und das ein­ge­bau­te Au­to­ma­tik­werk Eta/val­joux 7750 vor Vi­bra­tio­nen und Schlä­gen schüt­zen. Die­se Tech­no­lo­gie un­ter­stützt ein sport­lich-tech­ni­scher Look: Das Ge­häu­se ist kom­plett schwarz Pvd-be­schich­tet und das Zif­fer­blatt be­steht aus schwar­zer Kar­bon­fa­ser. Für ei­ne gu­te Ables­bar­keit er­schei­nen sämt­li­che Auf­dru­cke so­wie die Zei­ger­spit­zen weiß. Die Zei­ger der Chro­no­gra­phen­funk­ti­on tre­ten in Rot her­vor. Das Mo­dell 8199 der Kol­lek­ti­on AS 1100 ist auf 999 Ex­em­pla­re be­grenzt er­hält­lich. Das Kaut­schuk­band hält die Uhr selbst bei wag­hal­si­gen Sprün­gen mit dem Moun­tain­bike si­cher am Arm. ———

Ball Watch En­gi­neer Hy­dro­c­ar­bon DEVGRU – 2055 Eu­ro

——— Die Hän­de fest ums Lenk­rad ge­legt und dann mit dem Ge­län­de­wa­gen die holp­ri­ge Pis­te her­un­ter­ra­sen. Da­bei muss ei­ne Arm­band­uhr hef­ti­ge Er­schüt­te­run­gen aus­hal­ten. Ball Watch si­chert die En­gi­neer Hy­dro­c­ar­bon DEVGRU mit di­ver­sen Schutz­me­cha­nis­men im und am Ge­häu­se. Der größ­te Schwach­punkt am Ge­häu­se – die Kro­ne – wird von ei­nem auf­fäl­li­gen Kro­nen­schutz über­spannt und be­wahrt das Au­to­ma­tik­werk ETA 2836 vor Schä­den. Ball Watch setzt für die Hem­mung des Uhr­werks ein pa­ten­tier­tes An­ti-schock­sys­tem ein und die Un­ruh­spi­ra­le er­hält ei­nen schüt­zen­den Me­tall­ring. Auch das Deck­glas und das schwar­ze Zif­fer­blatt wer­den ge­schützt: Die Lü­net­te des 42 Mil­li­me­ter gro­ßen Edel­stahl­ge­häu­ses baut et­was hö­her als das Sa­phirglas, da­mit die­ses nicht zu Bruch geht. Das Ge­häu­se selbst ist so ro­bust, dass es ei­nen Fall aus 1,5 Me­tern un­be­scha­det über­steht. Das ist ein­ein­halb­mal hö­her, als die Norm für Stoß­si­cher­heit ver­langt. Bei ei­ner Was­ser­dicht­heit von bis zu 100 Me­tern und mit Kaut­schuk­band geht die En­gi­neer ger­ne ba­den – der Ge­län­de­wa­gen aber nicht. ———

Cro­nus Pro­to­ty­pe 2 – 2400 Eu­ro

——— Manch­mal geht es von der Pis­te di­rekt zur Sie­ger­eh­rung. Wäh­rend der Renn­an­zug aus­ge­zo­gen wird, darf die Arm­band­uhr ger­ne am Hand­ge­lenk blei­ben. Ein Mo­dell, das so­wohl sport­lich als auch mo­disch er­scheint, ist die Pro­to­ty­pe 2. Die noch sehr jun­ge deut­sche Uh­ren­mar­ke Cro­nus ori­en­tiert sich bei ih­ren Uh­ren an ei­ner rus­si­chen Ein­satz­tau­cher­uhr aus den 1960er-jah­ren. Al­ler­dings ist die Pro­to­ty­pe 2 kei­ne Tau­cher­uhr im ei­gent­li­chen Sin­ne. Wenn­gleich sie bis 300 Me­ter was­ser­dicht bleibt, fehlt ihr zum Bei­spiel die so wich­ti­ge Drehlü­net­te. Auch das hand­ge­ar­bei­te­te Le­der­band eig­net sich nicht für lan­ge Tauch­gän­ge. Den­noch ist die Drei­zei­ge­ruhr nicht zu­letzt we­gen ih­res pa­ten­tier­ten Kro­nen­schut­zes sehr ro­bust und so­mit für sport­li­che Ak­ti­vi­tä­ten im Frei­en ge­eig­net. Der Bü­gel schützt vor Was­ser­ein­drin­gen und Schlä­gen ge­gen die Kro­ne. Das Edel­stahl­ge­häu­se mit ei­nem Durch­mes­ser von 45 Mil­li­me­tern ist perl­ge­strahlt, wirkt so­mit tech­nisch-sport­lich und lässt kei­ne stö­ren­den Licht­re­fle­xio­nen zu. Auch wer nicht auf das Sie­ger­trepp­chen darf, zieht mit die­ser Uhr die Bli­cke auf sich. ———

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