Hef­tig kon­zen­triert

Uhren-Magazin - - Editorial -

——— Das Zu­hö­ren ist lehr­rei­cher als das Er­zäh­len. Auch für ei­nen Jour­na­lis­ten. Und gera­de lohnt es sich, be­son­ders gut hin­zu­hö­ren. Ei­ner­seits be­rich­tet der Schwei­zer Bran­chen­ver­band in sei­nen Sta­tis­ti­ken von stei­gen­den Ex­por­ten ge­gen­über dem Vor­jahr, ins­be­son­de­re nach Chi­na selbst. An­de­rer­seits ver­mel­det die Mes­se Ba­sel bei gleich­zei­ti­ger Ver­kür­zung der Mes­se auf fünf Ta­ge ei­ne Hal­bie­rung der Zahl der Aus­stel­ler auf der kom­men­den Ba­sel­world. Bei­de Mel­dun­gen sind im Kon­text zu se­hen. Uh­ren nach Chi­na zu ex­por­tie­ren heißt noch lan­ge nicht, dass sie dort auch ei­nen Käu­fer fin­den. Das wird der Markt ent­schei­den. Und die üp­pi­ge Er­hö­hung der Stand­prei­se der Ba­sel­world wird ei­ni­gen Aus­stel­lern den Ab­schied ver­ein­facht ha­ben. Ei­ne Hand­voll da­von schlägt ih­re Zel­te jetzt auf dem Gen­fer Uh­ren­sa­lon auf, der be­reits im Ja­nu­ar statt­fin­det. Wo­bei die Fra­ge er­laubt ist, ob die Schwei­zer Uh­ren­in­dus­trie nicht gut dar­an tä­te, an­ge­sichts der Um­stän­de die Kräf­te auf ei­nen Ver­an­stal­tungs­ort zu kon­zen­trie­ren. Auch sol­che Stim­men sind zu ver­neh­men. Zu hö­ren und zu se­hen ist je­den­falls ein hef­ti­ger Kon­zen­tra­ti­ons­pro­zess, in wel­chem nur ei­ni­gen gro­ßen Spie­lern ei­ne ge­si­cher­te Zu­kunft ge­wiss ist. Die an­de­ren Mit­spie­ler wer­den im Jahr 2018 ih­re Kar­ten auf den Tisch le­gen müs­sen ———

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