UN­SE­RE MES­S­ER­GEB­NIS­SE TUDOR CHRONOGRAP­HENKALIBER MT5813

Uhren-Magazin - - Test - Tra­ge­test Zeit­waa­ge Tudor Er­klä­rung Gan­g­er­geb­nis Durch­schnitt der Wer­te (mitt­le­rer täg­li­cher Gang), Dif­fe­renz zwi­schen dem größ­ten und dem kleins­ten Wert

wer­den 45 statt der ver­brei­te­ten 30 Chro­no­gra­phen-mi­nu­ten auf ei­nem Hilfs­zif­fer­blatt bei drei Uhr ge­zählt.

Das ist nicht ganz un­pro­ble­ma­tisch. Zum ei­nen ist der Coun­ter recht klein, und zum an­de­ren ver­deckt zu­wei­len das di­cke Qua­drat des »Sno­wfla­ke« St­un­den­zei­gers das tie­fer ge­leg­te Ron­dell. Dem ge­gen­über be­fin­det sich bei neun Uhr die Klei­ne Se­kun­de, die na­tür­lich eben­falls ge­le­gent­lich hin­ter der »Schnee­flo­cke« ver­schwin­det. Für die Funk­ti­ons­kon­trol­le reicht sie je­doch. Wem das nicht ge­nügt, der kann den Chro­no­gra­phen in Dau­er­be­trieb neh­men. Die ver­ti­ka­le Rei­bungs­kupp­lung, die auch den un­be­lieb­ten Zei­ger­sprung beim Star­ten des Chro­no­gra­phen ver­hin­dert, macht es mög­lich.

Un­se­re Gang­tests zei­gen, dass die Uhr im Chro­no­gra­phen­be­trieb mit an­nä­hernd glei­chen Gang­wer­ten un­ter­wegs ist wie oh­ne ein­ge­schal­te­te Stopp­funk­ti­on. Und wenn es an die­ser Stel­le über­haupt et­was zu be­män­geln gä­be, dann höchs­tens je­nen

Das auf dem Breit­ling- Ka­li­ber B01 ba­sie­ren­de Uhr­werk war­tet mit Tudor- ei­ge­nem Gan­g­reg­ler in­klu­si­ve Si­li­zi­um­spi­ra­le, spe­zi­el­ler Fi­nis­sa­ge, ei­nem 45- Mi­nu­ten- Chro­no­gra­phen­zäh­ler und Chro­no­me­ter­zer­ti­fi­kat auf.

Um­stand, dass sich die Gang­wer­te ge­le­gent­lich ge­ring­fü­gig ins Mi­nus be­ge­ben. Ta­ge­lang läuft die Uhr je­doch bei­na­he oh­ne Ab­wei­chun­gen.

Ein wei­te­rer Um­stand er­schwert die Stopp­funk­ti­on: Um die Was­ser­dicht­heit des Ge­häu­ses von 200 Me­tern zu ga­ran­tie­ren, sind ne­ben der Kro­ne auch die von den ers­ten Tu­dorChro­no­gra­phen in­spi­rier­ten Drü­cker ver­schraubt. Und man muss bei­de un­be­dingt bis zum An­schlag auf­schrau­ben, sonst funk­tio­niert schon mal das Star­ten des Chro­no­gra­phen nicht. Das Be­tä­ti­gen des Drückers ver­langt äu­ßers­ten Nach­druck. Ein ver­gleichs­wei­se gro­ßer Wi­der­stand ist zu über­win­den. Zwi­schen­stopp und er­neu­ter Start ge­hen da­ge­gen we­sent­lich ein­fa­cher von der Hand, und die Null­stel­lung er­folgt mit sehr prä­zi­sem Druck­punkt.

Die Be­nut­zung der »Big Crown« ist mehr als ein funk­tio­na­les Er­leb­nis. Sie steckt in ei­nem lan­gen Tu­bus und springt nach dem Auf­schrau­ben der Hand re­gel­recht ent­ge­gen, so­bald man sie zwecks ma­nu­el­lem Auf­zug ge­gen den Uhr­zei­ger­sinn dreht. Mü­he­los lässt sie sich auch in die Po­si­tio­nen Da­tums­schnell­schal­tung und Zei­ger­stel­lung zie­hen und ge­gen ei­nen spür­ba­ren Fe­der­druck wie­der ganz si­cher ver­schrau­ben.

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